Wumme gesichtet

26.11.2019 19:57
avatar  0bstihj
#1
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Hallo, dieses Teil stand in der kleinen Stadt Narowlja in Belarus.
Leider keinerlei Bezeichnung daran zu finden.
Für mich ähnelt sie der PAK 85 mit der wir AKS in Klietz geschossen haben.
Was sagen hierzu unsere Ari Spezies?






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Denkt daran, ein Lächeln kostet nichts, kann dafür aber umsomehr geben!

Bilder soweit nicht andere Ownerangabe erfolgt, sind aus meiner Kamera und damit mein Eigentum.
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29.11.2019 17:19 (zuletzt bearbeitet: 29.11.2019 17:20)
#2
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Hättest doch mal einen Schuss abgeben können mit diesem Ding.
Wir haben hier am Stammtisch Fachleute, die hätten dir anhand des Schussgeräusches das Modell, Baujahr, Ladungsmenge, Geschossgewicht und die laufende Nummer der Schussabgabe mit diesem Geschütz sagen können.
Übrigens, der Typ da auf den Bildern sieht aus wie ein gestandener Artilleriegeneral.
Den hättest du mal fragen können.

NVA * GWD 88-90 * 3. Raketenbrigade

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30.11.2019 10:32
avatar  0bstihj
#3
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Ja boofi, sie werden es mir sagen zum TST. Übrigens es gab nur zwei richtig wichtige Dienstgrade Gefreiter oder General. Schön, das man einen davon inne hatte!

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30.11.2019 12:02
#4
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Auch Nachrichtenmenschen haben ein Gespür für alte Technik. Du hast recht, wenn du die Wumme einer PAK zuordnest. Ich will aber der D30 nich zu weit ins Handwerk pfuschen.
Aus der T-12 wurde dann die MT-12, genaueres kann ich aber nicht mehr darstellen.

100-mm-Panzerabwehrkanone T-12
Allgemeine Eigenschaften
Klassifikation Panzerabwehrkanone
Bezeichnung des Herstellers T-12
Hersteller Sawod Nr. 75 (Werk Nr. 75, russ. Завод № 75) in Jurga
Gewicht in Feuerstellung 2.800 kg
Gewicht in Fahrstellung 2.750 kg
Mannschaft 6 Mann (Geschützführer, K1 Richtkanonier, K2 Verschluss- und Ladekanonier, K3 Munitions- und Zünderkanonier, K4 Munitionskanonier, Kraftfahrer)
Baujahre 1955–1970

Rohr
Kaliber 100 mm
Rohrlänge 6.300 mm (L/60)

Feuerdaten
Höhenrichtbereich −6° bis +20°
Seitenrichtbereich 54°
Höchstschussweite 8.200, direkter Schuss 1.880 m
Höchstmündungsgeschwindigkeit 700–1.575 m/s
Feuerrate 6–14 Schuss/min

Beweglichkeit
Höchstgeschwindigkeit im Schlepp 60 km/h



FuAB-21/NB-4/AB-4/MSR-24/OHS S08/Rentner

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09.12.2019 10:07
avatar  Uleu
#5
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Mir sagt sie nichts, war sie irgendwo im Bestand der NVA ?


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09.12.2019 16:33
#6
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Artikel nicht von mir sondern Wikipedia

Einsatz in der NVA

Die NVA setzte die T-12 ab Mitte der 1960er-Jahre ein. Mit dieser Kanone stand der NVA erstmals eine zeitgemäße Panzerabwehrwaffe zur Verfügung. Ballistische Eigenschaften und taktische Beweglichkeit ermöglichten eine schnelle Verlagerung von Schwerpunkten, dementsprechend wurden die taktischen Konzepte überarbeitet. In den Armeen und motorisierten Schützendivisionen der NVA wurden Panzerjägerabteilungen gebildet. Im Jahr 1965 wurde die PJA-5 im Militärbezirk V in Drögeheide aufgestellt, 1971 die PJA-1 der 1. motorisierten Schützendivision, 1974 die PJA-8 der 8. motorisierten Schützendivision. Entsprechende Verbände wurden auch im Militärbezirk III gebildet. Auch die Panzerdivisionen der NVA erhielten in ihrem motorisierten Schützenregiment Panzerjägerbatterien, allerdings mit weniger Geschützen. Ab Beginn der 1970er-Jahre wurde die T-12 auch in der NVA durch die MT-12 abgelöst. Die freiwerdenden Waffen wurden langzeitkonserviert und den Mobilmachungsdivisionen zugewiesen.[3]

Von der Bundeswehr wurden die Geschütze 1990 nicht übernommen.



FuAB-21/NB-4/AB-4/MSR-24/OHS S08/Rentner

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26.06.2020 16:13 (zuletzt bearbeitet: 26.06.2020 16:16)
avatar  Lessing
#7
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Zitat von oldmafri im Beitrag #6
Artikel nicht von mir sondern Wikipedia

Einsatz in der NVA

Die NVA setzte die T-12 ab Mitte der 1960er-Jahre ein. Mit dieser Kanone stand der NVA erstmals eine zeitgemäße Panzerabwehrwaffe zur Verfügung. Ballistische Eigenschaften und taktische Beweglichkeit ermöglichten eine schnelle Verlagerung von Schwerpunkten, dementsprechend wurden die taktischen Konzepte überarbeitet. In den Armeen und motorisierten Schützendivisionen der NVA wurden Panzerjägerabteilungen gebildet. Im Jahr 1965 wurde die PJA-5 im Militärbezirk V in Drögeheide aufgestellt, 1971 die PJA-1 der 1. motorisierten Schützendivision, 1974 die PJA-8 der 8. motorisierten Schützendivision. Entsprechende Verbände wurden auch im Militärbezirk III gebildet. Auch die Panzerdivisionen der NVA erhielten in ihrem motorisierten Schützenregiment Panzerjägerbatterien, allerdings mit weniger Geschützen. Ab Beginn der 1970er-Jahre wurde die T-12 auch in der NVA durch die MT-12 abgelöst. Die freiwerdenden Waffen wurden langzeitkonserviert und den Mobilmachungsdivisionen zugewiesen.[3]

Von der Bundeswehr wurden die Geschütze 1990 nicht übernommen.



das stimmt nur zum Teil, die ab Mitte der 60ziger Jahre aufgestellten PJA des MB-V wurden alsbald wieder aufgelöst und ab Ende der siebziger/Anfang der achtziger wieder aufgebaut. Die PJA der MSD wurde ab 1974 aufgebaut, sie gingen aus den Kanonenbatterien der AR/MSD hervor. Mitte der achtziger wurde die PJA der 1. MSD aufgelöst und durch eine AA 152 D-20 ersetzt, die PALRBatterie der MSR der 1. MSD wurden aufgelöst und durch die T-12/MT-12 ersetzt.
Das hing mit der besonderen Gruppierung Berlin zusammen.
Die MSR der PD behielten ihre PALR.
Die MobDiv. waren bis auf einige im MB-III mit MT-12 ausgerüstet.


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27.06.2020 22:14
#8
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na, wenn Du die neuaufgestellte AA-1 meinst so hatte diese wimre D30 statt D20....

Es liegt in der menschlichen Natur, daß man von jeder Einrichtung die Dornen stärker empfindet als die Rosen.

Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck (1815 - 1898), preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler

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28.06.2020 10:06 (zuletzt bearbeitet: 28.06.2020 10:25)
avatar  Lessing
#9
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du kannst mir schon glauben, dass sie D-20 hatte

Dateianhänge
  • {[norights]}

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28.06.2020 18:42
#10
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Zitat von Feuerbulle im Beitrag #8
na, wenn Du die neuaufgestellte AA-1 meinst so hatte diese wimre D30 statt D20....

@Feuerbule, sie hatten keine D-30, die AA-1 hatte die 152 mm KH (irgendwo habe ich da noch Bilder).
Die AA Pr-1 hatte D-30, später dann 122 mm SFL Haubitze.

Immer positiv Denken!
hadis-soldatenforum


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28.06.2020 22:44
#11
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ich beuge mich Euerm geballten Wissen......

Es liegt in der menschlichen Natur, daß man von jeder Einrichtung die Dornen stärker empfindet als die Rosen.

Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck (1815 - 1898), preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler

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29.06.2020 17:50 (zuletzt bearbeitet: 29.06.2020 17:52)
avatar  0bstihj
#12
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Drei gestandene Artilleristen, aus ehemals einem Regiment, werden das ja wohl rausbekommen. Die Schreibstube kann hier euch nicht helfen!

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