Bunkerbau in den Bezirken

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12.10.2014 19:52 (zuletzt bearbeitet: 13.10.2014 14:01)
#1
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Der Frauenwalder Bunkerrundgang


Ja, die Besichtigung des Bunkers in Frauenwalde hat sich gelohnt. Der Bunker ist ein Typenbau ähnlich dem WBS70- Wohnungsbau natürlich mit einigen Abwandlungen und wurde als Bunkertyp 1/15-V2u gebaut.
In Frauenwald hat man den Bau aber oberirdisch, sprich auf ein plangeschobenes Plateau gebaut, als Wasservorratsbehälter für die umliegenden Ortschaften wurde er deklariert.
Über die Bauweise und die mögliche Tarnung des Bauwerkes wird in Bunker-Typenprojekt 1/15 und 1/15V2x ausführlich geschrieben.
3 mal 25 „Mitarbeiter“ plus den Leiter der Bezirkszentrale und einem Verbindungsmann zur MAD war die Besatzung. Für 1 Jahr hätte man in dem Bunker leben können, unter „normalen“ Umständen. Für 14 Tage war Verpflegung eingelagert. Allerdings für eine radioaktive Belastung hätte man nur 6 bis 8 Tage „durchgehalten“.
Interessant waren die innere Raumaufteilung und die Funktion der Bunkeranlage. Aber dazu später


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13.10.2014 18:34 (zuletzt bearbeitet: 07.02.2015 18:42)
#2
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Ausweichführungsstelle und Befehlsbunkeranlage
der BEL Suhl


Der Bunker mit dem Decknamen „Trachtenfest“ wurde von 1973 bis 1975 parallel zum Armeeerholungsheim “Richard Sorge“ in Frauenwald errichtet Zu ebener Erde stand in dem etwa 3600 m²großen ABC-Schutzbunker alles bereit, was der Führungsstab der Suhler Staatssicherheit für eine Fortsetzung der Tätigkeit benötigte. Die Versorgungssysteme für Strom, Wasser und Luft waren für verschiedene Betriebsweisen ausgelegt und sollten einen autarken Betrieb von sechs Tagen gewährleisten. Eine der zentralen Aufgaben war die Aufrechterhaltung der Kommunikation und somit der operativen Handlungsfähigkeit im Kriegsfall, deshalb kam der Nachrichtentechnik eine besondere Stellung zu. Die Nachrichtenverbindungen erfolgte über den Abgriff von 10 Doppeladern eines 800paarigen Fernmeldekabels zum AEH. Als Sonderobjekt war die Führungsstelle Frauenwald im Richtfunknetz der Partei angebunden, wie auch weitere Ausweichführungsstellen der BEL im Zentrum sowie außerhalb der Stadt., zu den Kreisdienststellen, zu den einzelnen Abteilungen der Bezirksverwaltung Suhl, zum Leiter der Bezirkseinsatzleitung (BEL), aber auch zu den bewaffneten Organen, der Volkspolizei und der Armee bis hin zu den Ministerien der Staatssicherheit und des NVR ermöglichen.
Hier kann eine schöne 3D-Ansicht sehen, die von Frau Dipl.-Ing. S. Behnisch,Ehrenmitglied der IG "Trachtenfest"! erstellt wurde


Interessant ist die Bauweise:

- es wurde der Bunker auch ebenerdig gebaut und anschließend überschüttet,

- auf dem Gruben-Boden wurde eine Kies-Schüttung aufgebracht und diese verdichtet.

- Es wurde eine 10 cm starke, stahlbewehrte Bodenplatte gegossen.

- Auf diese wurde eine Sperrschicht aufgebracht.

- Darauf kam eine Estrich-Schicht.

- Auf diese wurden die Stahlbeton-Fertigteile für die "Stollen" (2,50 m hoch, 2 m Breit, jeweils 1,50 m lang) aufgesetzt und dicht miteinander verfugt. Als Endstücke kamen Betonplatten zum Einsatz, für die Verbindungsgänge und andere Abzweigungen wurden Stahlkonstruktionen aus U-Trägern geschweißt und mit Betonplatten abgedeckt.

- Um einen ebenen Fußboden zu bekommen, wurden die dieser mit Fließestrich ausgegossen.

- Die Seitenwände würden mit mit einer Sperrschicht versehen

- Auf die fertige Konstruktion wurde nochmals eine 15 cm starke, stahlbewehrte Betonplatte gegossen.

- Auf diese Betonplatte kam eine Sperrschicht

- Um den Bunker herum wurden auf die Bodenplatte Stahlbeton-Elemente gesetzt, welche untereinander und mit der Bodenplatte verankert wurden.

- Die seitlichen Zwischenräume zwischen Wänden und Betonelementen wurden mit Kies verfüllt.

- Auf die gesamte Konstruktion kam nochmals eine 5 cm starke Estrich-Schicht.

- Darauf kam nochmals eine Sperrschicht.

- Die gesamte Grube wurde wieder mit Kies verfüllt.

- Wenn oberirdische Bauten vorgesehen waren, wurden diese auf übliche Art errichtet, die restliche Fläche wurde mit Mutterboden aufgefüllt, die mit Gras besät und mit kleineren Bäumen und Sträuchern bepflanzt wurde. In Frauenwalder war die Wasserwirtschaft das Tarnobjekt.

- Ein oberirdisches Bauwerk wurde als Arbeitspunkt der Wasserwirtschaft errichtet,

So sieht das ganze mit Google von oben aus
In die "Werkhalle" konnten dann Fahrzeuge und "Arbeitsmaterial" verbracht werden und keiner konnte Rückschlüsse auf die Arbeitsweise unter der Bodenplatte ziehen.

ein paar Bilder vom Innenleben die beim Besuch der Anlage zu sehen sind


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06.02.2015 23:39
avatar  Mucker-87 ( gelöscht )
#3
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Mucker-87 ( gelöscht )

Was ein Mitglied der BEL (Leiter der BV des MfS) mit dem höchsten bezirklichen Führungsorgan der DDR ,außer als Mitglied der BEL, als Arbeitsgrundlage für die Staatssicherheit zu tun hatte erschließt sich mir nicht. Das höchste territoriale FO war die Bezirksleitung der SED und stellte auch den Leiter der BEL, als 1. Sekretär der BL der SED. Stabsorgan war der jeweilige Chef des WBK und der Leiter BV war Mietglied der BEL. In der gesamten DDR gab es nur eine geschützte FüSt des MFS und die war die 89 unvollendete GFüSt. des Ministers des MfS. Diese unterstand direkt der zentralen FüSt. des ZK der SED. Man sollte der Marketingstrategie der "Runden Ecke" in Leipzig nicht auf den Leim gehen und die geschützte Ausweichführungsstelle der BEL-Leipzig als FüSt. der BV- Leipzig verkaufen. Stationäre Führungsstellen des MfS befanden sich in der Regel in den Objekten der BV-MfS und die der BL-der SED in den Objekten der jeweiligen WBK.


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06.02.2015 23:52
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#4
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Mucker-87 ( gelöscht )

Im übrigen wird bei Führungen im Suhler-Objekt richtig das Arbeitszimmer des Leiters der BV des MfS gezeigt und benannt als Mitglied der Suhler Bezirkseinsatzleitung, entgegengesetzt zu Leipzig. Bei Interesse bringe ich das System der geschützten Führungsstellen als offizielles Dokument des NVR der DDR für Frieden , Spannungsfall und im Vereidigungsfall.
MfG, der Mucker


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07.02.2015 18:30
#5
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Hallo Mucker-87,
Dein Beitrag ist interessant. Habe aber eine Bitte für die nicht in Abkürzungen bewanderten Leser. Wenn es die Möglich ist dann Übersetze die Begriffe in etwa solcher Form.
Bezirk = territoriale begrenzte Fläche die verwaltet wurde
BL = Bezirksleitung
Wenn du Informationen über das System der Führungsstellen hast, dann rein in das Thema.



FuAB-21/NB-4/AB-4/MSR-24/OHS S08/Rentner

Jedes Ding hat drei Seiten: mein, deine und die der Tatsachen.


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07.02.2015 22:29 (zuletzt bearbeitet: 08.02.2015 01:22)
avatar  Mucker-87 ( gelöscht )
#6
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Mucker-87 ( gelöscht )

Danke @ oldmafri,
Werde es beherzigen und im "Neuen Thema" in den folgenden Tagen ausführlich dazu Ausführungen machen.
BEL= Bezirkseinsatzleitung als höchstes Führungsorgan im Spannungsfall und VZ (DDR-Sprech für Krieg = Verteidigungszustand) im Bezirk, dem NVR ( Nationaler Verteidigungsrat) als höchstes Führungsorgan der Landesverteidigung, direkt unterstellt. Vorsitzender des NVR war immer der Generalsekretär des ZK ( Zentralkomitee) der SED, bis 1972 W.Ulbricht und ab 1972 E. Honecker danach kurze Zeit E. Krenz. Stab/ Arbeitsorgan des NVR und als Sekretär des NVR bezeichnet war bis 72 E.Honecker und ab 72 der Chef des Hauptstabes der NVA (Nationale Volksarmee) GO Fritz Streletz . Der NVR setzte seine Anweisungen über die BEL der Bezirke um, dessen Vorsitzende immer die 1.Sekretäre der jeweiligen Bezirksleitung (BL) der SED waren. Stab / Arbeitsorgan der BEL waren die Chefs der jeweiligen WBK`s (Wehrbezirkskommando). Mitglieder der BEL waren neben dem Chef WBK u.a. auch der Chef der BV
( Bezirksverwaltung) des MfS (Ministerium für Staatssicherheit) und die jeweiligen Chfs der Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei als die wichtigsten Mitglieder.
Analog unterstand den jeweiligen BEL die Einsatzleitungen der jeweils vorhandenen Kreise KEL ( Kreiseinsatzleitung) dessen Vorsitzende der KEL jeweil die die 1. Sekretäre der Kreisleitung (KL) der SED waren. Ebenso Stab/Arbeitsorgan der KEL die jeweiligen Chefs der WKK`s, (Wehrkreiskommando), weitere wichtigsten Mitglieder der KEL= Chef Kreisverwaltung des MfS und Chef der Kreisverwaltung der Deutschen Volkspolizei.
Geschützte Führungsstellen, auf die Schutzgrade gehe ich im eigenem Thema ein, gab es die Stationären Führungsstellen als leicht geschützt, i.d. Regel nur Trümmerschutz und mit nachrichtentechnischen Mitteln ausgestattete "Schutzräume" welche im Spannungsfall genutzt wurden. StFüSt. der BEL/KEL waren in der Regel im Objekt der jeweiligen WBK/WKK bzw. in den Kellerräumen der BL/KL-Objekten der SED. MfS und MdI ( Ministerium des Inneren also Volkspolizei) hatten ebenso an geeigneten Stellen in ihren Objekten bzw. in deren Nähe "Schutzraüme" als stationäre FüSt.
Geheime "verbunkerte" Führungsstellen mit unterschiedlichem Schutzgrad gegen Massenvernichtungsmitteln welche nur auf Anweisung des Vorsitzenden des NVR im Spannungsfall, eher erst im VZ bezogen werden durften, als Ausweichführungsstellen (AFüSt) bezeichnet, durften auch bei "Gefahr im Verzug" auf Entschluss des Vorsitzenden der BEL bezogen werden. Meldung hatte unverzüglich an den NVR zu erfolgen. In den Bezirken gab es abgesehen von der Zentralen Führungsstelle des ZK der SED mit ihren zugehörigen AFüSt der zugehörigen Organe zB. der "Bevollmächtigten für Leistungen" nur eine für das Ministerium für Nationale Verteidigung (MfNV), das Ministerium für Staatssicherheit, AFüSt der territorialen MB
( Militärbezirk) III und V im Bezirk Leipzig bzw. Neubrandenburg. Aufsplittung der MB-Führung MB III im VZ in Feldführung 3.Armee der NVA und territoriale Führung des territorialen MB III, analog MB V = Feldführung der 5.Armee der NVA und territ. Führung territ. MB V der DDR. Nicht alle BEL der Bezirke hatten eine AFüSt ( Bunker) und ebenso nicht jede KEL. Das war in den Bezirken unterschiedlich und aus ökonomischen Zwängen wurden auch aus Betonelementen überirdische AFüSt mit Erdabdeckung und einem geringem Schutzgrad gebaut bzw. an der technischen Ausstattung Abstriche getätigt.( Außer der zentralen AFüSt des ZK der SED und den strategisch wichtigsten Bezirken.)
Leipzig (Machern) und auch Suhl( Eröffnungsbeitrag) gehörten dazu. Sind bautechnisch gleich und entsprechen der geplanten Schutzklasse, nach dem Beschluss des NVR.
Deshalb waren sie AFüSt der BEL, hier Leipzig und Suhl, in denen alle Mitglieder der BEL ihre eigenen Arbeitsräume hatten und natürlich auch eine gewisse Anzahl an jeweiligen benötigten Mitarbeitern. So wird der Chef der BV (Bezirksverwaltung) des MfS auch z.B. einen Mitarbeiter der Abteilung 2000 ( Militärabwehr, Umgangssprache V0` er) als eine Abteilung des MfS gehabt haben. Natürlich hatte das MfS den Oberhut bei der gatarnten Errichtung, Legendierung und Wahrung der Geheimhaltung gegenüber seinem Minister auf. Für die AFüSt der jeweiligen BEL jedoch in erster Linie gegenüber dem "Chef im Bezirk" dem 1. Sekretär der BL der SED und Vorsitzender der BEL und der wiederum gegenüber dem Vorsitzenden des NVR in dem der Minister des MfS auch nur einfaches Mitglied war. Das MfS verstand sich als "Schild und Schwert der Partei" und auch im täglichem Dienst war der Chef der BV des MfS unter Einhaltung der "Konspiration" nicht nur politisch dem 1. S. der BL der SED rechenschaftspflichtig.
Ich hoffe, etwas deutlich gemacht zu haben, warum ich diese AFüSt der BEL mit der Bezeichnung "Staasie"-Objekte , als eine Negierung der führenden Rolle der SED und als Marketingstrategie betrachte.

MfG, Mucker-87


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08.02.2015 11:58
avatar  Arthur 00He ( gelöscht )
#7
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Arthur 00He ( gelöscht )

Es gab aber auch noch weitere Bunkerbauten u.a. in Erfurt.
Ich weiß, daß wir, muß so 1986/87 gewesen sein, im Steiger etwas ausgebaut hatten. Sogenannte Alarm- oder Gefechtsführungsstelle. Obwohl mir aus heutiger Sicht der Sinn nicht ganz erkennbar ist.


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08.02.2015 13:38
#8
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@Arthur

Zitat
Es gab aber auch noch weitere Bunkerbauten u.a. in Erfurt.
Ich weiß, daß wir, muß so 1986/87 gewesen sein, im Steiger etwas ausgebaut hatten. Sogenannte Alarm- oder Gefechtsführungsstelle. Obwohl mir aus heutiger Sicht der Sinn nicht ganz erkennbar ist.


In Erfurt war ja eine Menge an Militär stationiert. Für den Bereich der NVA kann ich nur sagen, das die Stäbe der Einheiten (Division, Regiment, selbständige Einheiten) über verbunkerte Trainingsgefechtsstände verfügten und für einen Ernstfall Ausweichstellen bezogen wurden. Die Trainingsgefechtsständ waren mit Nachrichtengerät versehen und wurden periodisch augenscheinlich überprüft. Bei den OvD's der Einheiten wurde eine technische Kontrolle der Nachrichtenverbindung bei jeder Dienstübergabe durchgeführt.
Für das MSR-24 war der Bunker/Unterstand in Thörey am Ende der Ortschaft Richtung Autobahn.
Mir ist aber auch ein echter Bunker in Erfurt bekannt geworden. Wer ihn aber nach Fertigstellung betrieben hat kann ich nicht sagen. Der Bunker wurde meiner Erinnerungnach in den 60er Jahren gebaut und befindet/befand sich auf den Gelände der Datenverarbeitung in der Leipziger Straße. Ich hatte die Möglichkeit den Rohbau zu besichtigen, natürlich war da noch keinerlei Technik eingebaut. Hätte mich auch zu dem Zeitpunkt weniger interessiert. Ob er noch existent ist und welcher Nutzung er heute hat ist mir nicht bekannt.

Bild entfernt (keine Rechte) Das Gelände in meiner Erinnerung



FuAB-21/NB-4/AB-4/MSR-24/OHS S08/Rentner

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08.02.2015 17:56
avatar  Arthur 00He ( gelöscht )
#9
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Arthur 00He ( gelöscht )

Unsere Anlage lag hinter dem damaligen Objekt des WBK, heute Märchensiedlung. In der Kreuzdrift rein in den Steiger.
Die Anlage war relativ groß. Mehrere FB 3 aneinandergereiht. Eine kpl. FB 3 war nur für die Nachrichtenverbindungen vorgesehen und eingerichtet.


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09.02.2015 01:08 (zuletzt bearbeitet: 09.02.2015 01:10)
avatar  Mucker-87 ( gelöscht )
#10
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Mucker-87 ( gelöscht )

@ Arthur 00 He,
mein langer Beitrag ist leider im Orgus, da ich die Zeitschaltung meines WLANS übersehen habe.


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09.02.2015 01:26 (zuletzt bearbeitet: 09.02.2015 01:30)
avatar  Mucker-87 ( gelöscht )
#11
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Mucker-87 ( gelöscht )

@ all,
sorry, aber was hier alles als Bunker bezeichnet wird stellt mir die Nackenhaare auf.
Ich möchte noch einmal auf die Führungsstellen zurückkommen. 1974 wurde im NVR der Bau dieser Führungsstellen bis 1990 beschlossen und die Schutzklassen bestimmt.

Quelle NVR der DDR, Sitzung Mai 1974 im BA

- Die Haupt- und Wechselführungsstellen der Partei- und Staatsführung der DDR sind für die Unterbringung und Tätigkeit des Politbüros des ZK der SED und des NVR der DDR in Spannungsperioden und im Verteidigungszustand bestimmt.

- Die Führung der Landesverteidigung der DDR erfolgt im VZ in Übereinstimmung mit den vom PB des ZK der SED bestätigten „Grundsätzen für die Führung der DDR im Verteidigungszustand“ aus der Hauptführungsstelle bzw. bei deren Ausfall aus der Wechselführungsstelle der Partei- und Staatsführung der DDR.

- Im Interesse einer standhaften und stabilen Führung der DDR im VZ sind im Zeitraum 1976-1990 für folgende Organe geschützte FüSt. zu errichten.

1. Schutzklasse A

- Partei- und Staatsführung der DDR
- Vorsitzender des Ministerrates der DDR
- Ministerium für Nationale Verteidigung
- Ministerium für Staatssicherheit
- Ministerium des Inneren

2. Schutzklasse B

- Eine FüSt des Bevollmächtigten für Planung (zugleich WFüSt. des VdMR)

3. Schutzklasse C

- Eine gemeinsame FüSt. des Bevollmächtigten für Leistungen und Bevollmächtigten für Produktion.

- Eine gemeinsame FüSt. des Bevollmächtigten für Versorgung, Bev. für Finanzen/Banken und Bevollmächtigten für Bildung/Recht

4. Schutzklasse D

Eine FüSt. der 1. Sekretäre der Bezirkseinsatzleitungen der SED und Vorsitzenden der Bezirkseinsatzleitungen

- Frankfurt/Oder
- Dresden
- Leipzig
- Schwerin
- Potsdam
- Neubrandenburg
- Cottbus

Für alle anderen Führungsorgane erfolgt die Errichtung geschützter FüSt. nach 1990
Für alle FO , die bis 1990 nicht in gesch. FüSt. untergebracht werden, sind durch

- VdMR
- Minister für Staatssicherheit
- Minister des Inneren
- 1. Sekretäre der BL der SED und VdBEL

entsprechend ihrer Zuständigkeit in ZA mit dem Minister f. Nationale Verteidigung geeignete oberirdische Objekte außerhalb der Standorte als FüSt. vorzubereiten.

Wird fortgesetzt mit Erläuterung der Schutzklassen

Gruß , Mucker87
P.S. so war es geplant als es der DDR noch wirtschaftlich gut ging, In den folgenden Jahren gab es einige Änderungen, welche ich später erläutern wollte. Auch Suhl und Erfurt folgten später.


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09.02.2015 01:33
avatar  Mucker-87 ( gelöscht )
#12
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Mucker-87 ( gelöscht )

1. Die Schutzklasse A
Gewährleistet die Sicherheit des Personalbestandes unter folgenden Bedingungen

- Den Einsatz von KW mit einer Detonationsstärke von 1 Megatonne auf Entfernungen von ca. 700 Meter
- Direkte Treffer durch herkömmliche Bomben bis 2.000 kg sowie
- Beim Einsatz bakteriologischer und chemischer Waffen
- Können bis 30 Tage autonom arbeiten.

2. Die Schutzklasse B

- Kernwaffen mit Det.-Stärke von 1 Megatonne auf Entf. von ca. 1.000 Metern
- Direkte Treffer herk. Bomben bis 1.000 kg
- Einsatz bak.- chem. Waffen
- autonomes Arbeiten von 24 Tagen

3. Die Schutzklasse C

- KW mit DSt. Von 500 Kilotonnen auf Entfernungen von 1.100 Metern
- direkte Treffer herk. Bomben bis 250 kg
- Einsatz bak.- chem. Waffen
- autonomes Arbeiten bis zu 12 Tagen

4. Die Schutzklasse D

- Für die BEL vorgesehen
- KW mit DSt. von 150 Kilotonnen auf eine Entfernung von 900 Metern
- direkte Treffer herk. Bomben bis 250 kg
- bak.- chem. Waffen
- autonomes Arbeiten bis zu 6 Tagen

Die Möglichkeit für die BEL FüSt. aus Fertigteilen zu errichten wurde auch vorgeschlagen. Der Vorteil des geringeren ökon. Aufwandes wurde durch die Parameter des Schutzes negiert.

- Unterhalb der SKl.- D und KW bis 150 Kilotonnen auf Entf. von 1.500 Metern
- Nur Splitterschutz bei herk. Bomben
Beispiel FüSt. der NVA im Raum Streganz

MfG Mucker87


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11.02.2015 22:45
avatar  polsam
#13
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Bei uns im Kreis gab es auch so eine "Wasserwirtschaftliche Anlage", so stand es auf den Schildern an den Eingängen.
Es war der "Bunker " der Kreiseinsatzleitung (KEL).
Das Objekt war von aussen nicht als Bunker zu identifizieren. Erdaufschüttung und Pumpenhaus waren für den "Unwissenden " zu erkennen.
Aussenherum ein Zaun mit oben angesetztem Stacheldraht.
Die Arlamanlage des Objektes lief in der KD des MfS auf. Bei Alarmauslösung wurde die Volkspolizei verständigt. Die Funkwagenbesatzung musste zur Dienststelle und die lange Waffe empfangen und dann zum Bunker.
Dort wurde die Aussensicherung durchgeführt, das heist, es wurde einmal aussen am Zaun das Objekt umrundet und dann auf den "Hausmeister" gewartet, der die Innenkontrolle vornahm. Die Innenkontrolle wurde onhe das Beisein der Volkspolizisten durchgeführt.
Bei einem Einsaz zur Sicherung des Objektes erschien dann aber nicht der Hausmeister sondern ein Mitarbeiter der KD des MfS.
Dieser verlangte, dass einer von uns ihn bei der Begehung des Objektes begleitet, da er ja unbewaffnet war.
Wir sind dann beide mit in den "Keller" hinab gestiegen.
Kann mich nicht mehr so genau an Details erinnern, war u.a. ein großer Raum mit großem Tisch, und mehrere kleine Räume mit Betten ein Technikraum mit notstromaggregat und Wasserpumpen und Kesseln.
Beim nächsten frühdienst musste mein Partner und ich zum Leiter Schutzpolizei.
Dort Anwesend der Stabschef der Dienststelle, der S-Leiter und unser direkter Vorgesetzter, sowie ein Genosse der KD.
Wir wurden vergattert von dem Gesehehnen und dem Objekt als solches absolutes Stillschweigen zu bewahren, denn niemand wisse um was es sich bei der "Waserwirtschaftlichen Anlage" handelt. Es war ein Versehen des Gen. uns dort Zutritt zu gewähren.
Es gab dann noch ein paar belanglose Worte, in deren Zusammenhang mein Mitkämpfer sagte, soll ich das Ding mal aufzeichnen, es hat 2 Zugänge, ist so und so groß usw.
Kinnlade runter bei allen anwesenden.
Der Kollege war , bevor er zur VP kam beim BMK Abteilung Spezialbau beschäftigt und hat an dem Objekt mitgewirkt.


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12.02.2015 01:09
avatar  Mucker-87 ( gelöscht )
#14
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Mucker-87 ( gelöscht )

@ Polsam,
Natürlich gab es auch geschützte AFüSt. für die Kreise eines Bezirkes. Also Führungsstellen welche erst auf Anweisung des Leiters der BEL im Spannungsfall, eher erst bei GK
( Gefechtsbereitschaft bei Kriegsgefahr) bzw. bestimmt bei VG ( Volle Gefechtsbereitschaft) bezogen werden durften. Der Ltr. BEL durfte natürlich erst diese Anweisung erteilen nachdem er den Befehl des Vorsitzenden des NVR erhalten hatte, für die AFüSt der BEL bzw. auf eigenen Entschluss in besonderen Situationen.
Der arme Mitarbeiter der KD des MfS hatte für diese "Enttarnung" bestimmt nicht nur eine Aussprache. Ein unbewaffneter KD-MfS-Mitarbeiter ohne Waffe ist schon an sich unverzeihlich.
Die AFüSt der BEL sind klar, denke ich, zumindest waren 1980 16 Kamfgruppenhundertschaften (A) (( KGH-A)) aufgestellt. Sie waren für die Sicherung und Schutz der AFüSt. der BEL der 15 Bezirke und 1x Wismut vorgesehen sobald sie bezogen worden wären. Sie gehörten zu den Kampfkräften (KK) des Bezirkes neben den KGB (m)((Kampfgruppen-Batl. motorisiert)).
Zu den KK der Kreise gehörten neben den Kampfgruppen-Hundertschaften (KGH (m) die Kampfgruppenzüge (A). Die Sicherungskräfte der Kampfgruppen der Arbeiterklasse (SK der KG d.AK) der Bezirke und Kreise lasse ich außen vor, weil sie mit den AFüSt. der BEL/KEL nichts zu tun hatten.
So erlaubt die Anzahl der KGZ (A) einen Rückschluss auf die Anzahl der AFüSt. der KEL im Bezirk. Zumindest ihre geplante Erstellung, ob sie voll Arbeitsfähig fertiggestellt und ausgerüstet waren muss für jeden Bezirk einzeln betrachtet werden.


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12.02.2015 01:38
avatar  Mucker-87 ( gelöscht )
#15
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Mucker-87 ( gelöscht )

1980 waren in den Bezirken KGZ (A) aufgestellt und damit AFüSt. der KEL:
Rostock 5 ; Schwerin 4 ; Neubrandenburg 4 ; Potsdam 8 ; Frankfurt/Oder 7 ; Cottbus 3 ; Magdeburg 8 ; Halle 16 ; Erfurt 6 ; Gera 3 ; Suhl 1 ; Dresden 10 ; Leipzig 6 ; Karl-Marx-Stadt 7 ; Berlin 4 .
Wer Lust hat kann nun an Hand der ehemaligen Kreise der Ehemaligen Bezirke der DDR feststellen, ob es für jeden Kreis des Bezirkes eine KEL-AFüSt. gab.
In der Regel lagen sie im Schutzgrad unterhalb des Schutzgrades D der BEL und bestanden aus Betonfertigteilen welche im Erdreich eingelassen und mit ungefähr 2 m Erdreich abgedeckt waren. Zumindest kann ich es für Potsdam/ Objekt SAGO so behaupten und auch die zwei Zugänge bestätigen. Um die Jahrtausendwende ging ich mit meinem Hund in Wilhelmshorst "Gassi" und wir besichtigten die im Wald zum Bahndamm gelegene AFüSt. am ehemaligen Objekt der Grenztruppen. Da mein "Westi" in das düstere Objekt nicht tief eindringen wollte, ging ich später mit meinem Ältesten und entsprechender Ausrüstung nochmal hin.
Für Fragen stehe ich jeder Zeit zur Verfügung.
MfG, M87


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12.02.2015 02:18
avatar  Mucker-87 ( gelöscht )
#16
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Mucker-87 ( gelöscht )

Nun kann sich jeder den ökonomischen Aufwand für die Errichtung dieser AFüSt. vorstellen. Mit Beginn Mitte der 70`er wurden die Mittel knapper und am Schutzgrad bzw. technischem Ausstattungsgrad gespart indem u.A. die zu den AFüSt. gehörenden Nachrichtenzentralen nicht stationär, geschützt, sondern die mobile Richtfunkausstattung weiter genutzt wurde bzw. die Hubschrauberlandeplätze einiger der zentralen AFüSt. der Regierung planiert jedoch nicht betoniert wurden. Auch wurde in den BEL/ KEL nicht überall die neueste Technik des KCB-Schutzes bzw. Datenverarbeitungstechnik/ Nachrichtentechnik verbaut. Für Zweifler belege ich meine Behauptungen jeder Zeit mit entsprechenden Dokumenten des NVR der DDR.
Deshalb habe ich für die Behauptung der "Runden Ecke" in Leipzig, Machern war ein Schtasi-Bunker, nur ein müdes Lächeln übrig. Dabei rede ich von "Bunkern" im militärischem Sinne und nicht von den "geschützten" Führungsstellen der stationären Einrichtungen aller gesellschaftlichen Kräften der ehemaligen DDR. Herr Mielke wollte für seine AFüSt bestimmt auch mit Stickstoff gefüllte Stoßdämpfer der einzeln an Ketten aufgehängten Zellen, gegen die Schockwelle einer KW-Detonation haben. Wunsch und Wirklichkeit, besser Möglichkeit, klafften auch hier auseinander.
Mfg, Mucker 87







7 verbaut.


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16.02.2015 20:14 (zuletzt bearbeitet: 16.02.2015 20:15)
#17
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Mitglied

Ich versuche mal meine Gedanken zu fixieren.
Schutzbauten gab es schon seit dem bewaffnete Menschengruppen aktiv gegen einen ebenfalls bewaffneten Gegner sich schützen wollten.
In der neuen Zeit, ich glaube etwa zum 1.Weltkrieg, sprach man von Bunkern. Vorher waren das Kasematte obwohl auch in den Fachbegriffen im Festungsbau von Bunkern gesprochen wird.
Ich würde aber in der heutigen Begriffswelt bei Schutzbauten in der militärischen und nicht privaten Landeswelt
Bunker als künstlich unter oder auf der Erdoberfläche Schutz- und Arbeitsräume bezeichnen. Wobei Raumgröße und Verwendung nicht Hauptsächlich sein müssen.
In normal gebauten Gebäuten sind befestigte Bereiche nur Schutz- und Arbeitsräume und keine Bunker.
Sofern es sich um Arbeitsbereiche dreht kann man da auch noch entsprechende Klassifizierungen ob ihrer Hauptaufgabe geben.
Da wären dann Führungsstellen, Nachrichtenstellen, Schaltstellen, Kontrollstelle usw. zu benennen.



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16.02.2015 21:10
avatar  Mucker-87 ( gelöscht )
#18
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Mucker-87 ( gelöscht )

Jo, Deiner Fixierung der Gedanken folge ich. Ergänzend möchte ich bemerken das der Begriff "Bunker" genauso einer Entwicklung unterliegt wie die Waffenentwicklung. Für den "Militär" sowieso anders als für den allgemeinen Sprachgebrauch. Als "Gefahrenstoffe" wird man auch zur Zeit der Kasematten die damaligen Kanonenkugeln nicht bezeichnet haben. Sorry das ich immer noch zu sehr militärisch denke und eventuell überspitzt formuliere. Gelobe Besserung.
MfG, Mucker87


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21.02.2015 00:41
avatar  Mucker-87 ( gelöscht )
#19
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Mucker-87 ( gelöscht )

Wie alles begann.
Auf der 35. Tagung des Nationalen Verteidigungsrates 1968 wurde die Konzeption zur Errichtung von geschützten Führungsstellen im Zeitraum
71-80 zur Gewährleistung der

- politischen Führung ( ZK der SED- NVR- BEL- KEL mit ihren jeweiligen "Stabsorganen" und Mitgliedern),

- militärischen Führung ( Vorsitzender des NVR als OB im VZ über den Minister für Nationale Verteidigung als Mitglied des NVR+ Hauptstab der NVA
als "Arbeitsorgan" des NVR und dem Chef des Hauptstabes als, ab1971, Sekretär des NVR über den Minister für Staatssicherheit, dem Minister
des Inneren als weitere Mitglieder des NVR.
Das Ministerium für Nationale Verteidigung war für die Organisation der Landesverteidigung ( mit all seinen Bestandteilen) in
Abstimmung mit der "Zentralen Planungskommission", über den Vorsitzenden des Ministerrates gegenüber den anderen Ministerien federführend.

- staatliche Führung ( Vorsitzender des Ministerrates mit allen Ministerien) über den Räte der Bezirke bis zu den Räten der Kreise.

Zu beachten ist, dass die führende Rolle der SED über den Vorsitzenden des NVR, als immer der Generalsekretär des ZK der SED, über den Vorsitzenden des Ministerrates gegenüber allen Ministerien und damit auch die Doppelunterstellung der Räte des Bezirkes/Kreises unter den Leitern der BEL/KEL als grundsätzlich 1. Sekretäre der Bezirks- bzw. Kreisleitung der SED gegeben war.
Das Gesamtführungssystem, der NVR und den direkt unterstellten Bezirkseinsatzleitungen ist vom Umfang her ein eigenes Thema wert.
Hier geht es um die geschützten Führungsstellen im System der Territorialen Verteidigung (TV) mit seinen umfassenden Aufgaben in der Landesverteidigung in einem modernen Krieg unter Einsatz von Kernwaffeneinsatzmitteln (KWEM)

Bildanhänge
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21.02.2015 01:50
avatar  Mucker-87 ( gelöscht )
#20
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Mucker-87 ( gelöscht )

Im weiteren wurde ausgeführt:

- Der MfNV hat in Zusammenarbeit mit dem Ltr. der Hauptverwaltung für Planung ( später Zentrale Planungskommission) für diese Organe
Ausweichobjekte ( also Obj. welche bei der Gefahr aktiver Handlungen des Aggressors bezogen wurden, da die stationären Führungsstellen der
BEL/KEL als höchste FüSt im Frieden/Spannungsperioden des Bezirkes ( i.d.R. In Objekten der WBK/WKK) aufgeklärt waren) auszuwählen.

- Das System der GFüSt. muss auf der Grundlage operativer Forderungen des MfNV den nahtlosen Übergang zur standhaften und funktionssicheren
Gesamtführung der DDR gewährleisten.

- Die personellen Voraussetzungen sind zu schaffen und notwendige Ausbildungsmaßnahmen der vorgesehenen Kader der Kriegsstruktur durch die
zuständigen Minister bzw. Ltr. der zentralen Staats- u. Wirtschaftsorgane zu planen und durchzuführen.( Meilenstein, Mosaikstein)

- Die FüSt sind einheitlich nach neuesten Erkenntnissen der Führungswissenschaften mit moderner Führungs- und Übertragungstechnik sowie der
EDV + Rechentechnik auszustatten, die die Forderungen der Mechanisierung u. Automatisierung erfüllen.

- Auswahl der Standorte der vorbereiteten GFüSt trifft der MfNV in Zusammenarbeit mit MfS, MdI und Ltr. d. HVPl (ZPK) entspr. der Zuständigkeit.

- Organisation der komplexen Sicherung obliegt

. militärische FüSt sowie der BEL/KEL dem Minister für NV

. Haupt-, Wechsel- und AFüSt des NVR sowie der FüSt des Ministers f. Staatssicherheit dem MfS

. Dem Minister des Innern (MdI) und Chef der Deutschen Volkspolizei für alle übrigen FüSt

. Gesamtkoordinierung der geplanten FüSt hinsichtlich der Landesverteidigung der DDR dem MfNV. Die Verantwortlichkeit der Ltr. der Staatsorgane
als Planungsträger wird dadurch nicht berührt.
. Ebenso sind sie für die Planung/Organisation der Wartung und Sicherstellung der FüSt verantwortlich.


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