Besuch Gedenkstätte Buchenwald

07.06.2022 12:35 (zuletzt bearbeitet: 07.06.2022 12:49)
avatar  anbruwi
#1
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Nach 50 Jahren, welch Schande, wieder mal in der Gedenkstätte gewesen. Schon wenn man durch das Tor geht, und die Tafeln mit den Anmerkungen liest, ändern sich schlagartig die Gefühle, und man sagt sich, sowas wünscht man sich nicht mal seinen ärgsten Feind. Alleine schon die Weite des Geländes hatte ich so gar nicht mehr im Gedanken.

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08.06.2022 06:57 (zuletzt bearbeitet: 08.06.2022 06:58)
avatar  0bstihj
#2
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Hallo anbruwi, beeindruckende Bilder hast Du da erstellt. Stimmt , wie muss es den Menschen ergangen sein als sie da hineingetrieben wurden?
So einen kleinen Überblick geben da die beiden Spielfilme über Buchenwald. Ein furchtbarer Ort, geschaffen von Menschen für Menschen. Mein
letzter Besuch ist zwar keine 50 zig Jahre her, die letzten sechs Arbeitsjahre habe ich täglich aus dem Büro auf das Mahnmal "Der Glockenturm" geschaut.

Leider habe ich heute den Eindruck, die Menschheit hat diesen Teil der Geschichte schon wieder vergessen!

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Denkt daran, ein Lächeln kostet nichts, kann dafür aber umsomehr geben!

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Eigene Bilder die ich hier im Forum eingestellt habe, gelten als frei und können weitergenutzt werden,
diese Freigabe gilt nicht für kommerzielle Zwecke!

Artikel scanne ich lieber ein und lade diese über ein Bildbearbeitungstool hoch. Eingestellte Links zu versch. Artikeln
sind nach einiger Zeit nicht mehr Verfügbar und so mancher Beitrag wird damit sinnfrei. Diese kleine Mühe für Nachhaltigkeit nehme ich dann gern auf mich.

Gleichzeitig biete ich an die Bücher gegen Erstattung der Portokosten 2 x 2,55 € (Großbrief bis 1Kg)auszuleihen. Bei den heutigen Preisen muss man ja nicht
jedes Buch kaufen um es zu lesen. Wer also den Wunsch hat eines der Bücher zu lesen, kann sich gern per e-Mail melden.

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08.06.2022 10:48
avatar  Ltn77
#3
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Ich war das letzte Mal vor knapp 20 Jahren mit meinen Kindern dort. Davor war ich im Rahmen einen Jugendweihefahrt dort und wir hatten eine sehr kompetente Führung, da mit uns extra ein ehemaliger KZ-Häftling aus Cottbus mitgefahren war. Das war noch eine Nummer einprägsamer als die ganzen Bücher und Filme.
In Punkto Vergessen muss ich Dir leider etwas Widersprechen. Vergessen hat die Welt das mit Sicherheit nicht - aber nur wenn es um Deutschland und seine "Schuld" geht. Aber im Zusammenhangmit den eigenen Taten interessiert es wirklich (Entschuldigung) keine Sau mehr. Bestes Beispiel ist aktuell der Ukrainekonflikt - aber auf beiden Seiten.
Aber da kann man alle Konflikte nehmen, die seit 1945 auftraten. Zu allen Zeiten wurden Völkermord und andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt. Und vornehmlich durch ehemalige Siegermächte - vorneweg der grösste Verbrecher - der amerikanische Imperialismus.

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08.06.2022 10:49
avatar  anbruwi
#4
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Hi 0bstihj,
Die 2 Filme hab ich mir auch angesehen, und bin der Meinung, dass der 2. nach meinem Empfinden doch mehr der Realität entsprach.
Ob die Leute heute diesen Teil der Geschichte vergessen? Ich würde eher sagen, verdrängen.
Ein Bild hab ich extra nicht mit eingestellt, welches ich auf dem Parkplatz von einem Transporter eines Unternehmers aufgenommen habe. Für mich war, und ist das sowas von Pietätslos, mit so einer Werbung vor eine Gedenkstätte zu fahren, wo viele Menschen ermordet wurden. Ich kann dir das Bild gerne mal schicken, dann weist Du, was ich damit meine.
Gruß
Siggi

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08.06.2022 11:04
avatar  anbruwi
#5
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Ltn77,

gut zusammengefasst. Mehr gibt es dazu kaum noch zu sagen. Daran sieht man, dass der Mensch die größte Bestie auf dem Planeten ist.
Da stellt sich aber einen doch die Frage, wie hätten wir als damalige Soldaten gehandelt, wenn es zu unserer Dienstzeit zum Krieg gekommen wäre? Hätten wir so ein Morden an unschuldigen Menschen auch mit gemacht? Ich möchte da lieber nicht so sehr darüber nachdenken.
Doch wenn man so eine Gedenkstätte besucht hat, kommt diese Frage irgendwie von ganz alleine, und man kann es so schnell nicht verdrängen.

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