Kennt jemand diese Dosimeter?

15.09.2020 22:46
avatar  anbruwi
#1
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Hi zusammen,

Sagt mal, wer von euch kennt diese Dosimeter. Bei Facebook wurden die vorgestellt, und ich als ehemaliger Chemiker kenne die nicht. Wann kamen denn die Dinger in die Truppe? Wir hatten nur unsere Aufklärungsgeräte auf dem SPW.








Gruß
Siggi
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16.09.2020 14:37
avatar  Lessing
#2
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die hatte eigentlich jeder am Mann, in der rechten Armtasche des FD.


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16.09.2020 19:43
#3
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Das waren die Dosimeter die ich MSR gehabt habe. Später wurde die Dosimeter in einer anderen Form ausgegeben. Die letzten Dosimeter habe ich noch. Wenn es klappt gibt es ein Foto. Auf den Dosimeter wurde auch der Name angegeben. Ich glaube der HFW. Hatte da das Auswertegerät für die Kp.-Angehörigen nd auch den Nacheis zu führen.



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16.09.2020 20:47
avatar  anbruwi
#4
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Ich glaub es euch ja auch, dass ihr die hattet, aber wie gesagt, wir hatten die nicht. Lag vielleicht auch daran, dass wir mit unseren eigenen Geräten immer gewusst hätten, wie die Lage war, und wir die daher nicht hatten/brauchten. Warum sollten wir das doppelt haben? Ich hab die, wie geschrieben, jetzt bei Facebook das erste mal gesehen. Als nachrückende Truppe wie z.B. die Mot-Schützen, Funker, Pioniere, u.s.w. war das wohl eher angebracht, und auch zur eigenen Sicherheit nötig. Die Werte hätten sich ja auch durch das Nachrücken verändert, (höhere oder niedrigere Werte als unsere gemeldeten Aufklärungsergebnisse), je nach Lage.

Gruß
Siggi

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16.09.2020 20:59
avatar  anbruwi
#5
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Hi Gunter,
Was ich dann nicht verstehe, wieso hatte der Hfw das Auswertungsgerät? Wenn man im Gefecht war, dann wusste ja der Soldat, Uffz, Offz. eh nicht, woran er dann war/ist. Wenn ich an Strahlung oder ch. Kampfstoff tot bin, nützt mir dann so ein Gerät auch nichts mehr.

Gruß
Siggi

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17.09.2020 20:18 (zuletzt bearbeitet: 17.09.2020 20:20)
#6
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@anbruwi : die kamen erst nach dem Du schon DeinenZeit als EK abgeschrubbt hattest.... ich bekam diese erst Anfang 82 und die waren damals brandneu
ansonsten hier mal nachschauen....
ich habe das ganze drumherum eh mehr als Beruhigungspille gesehen...., hast schon recht, den Toten nutzen die nicht mehr und der Spieß ist eh eher hinten.....
Du kennst sicher noch das alte RDC 64 D, das zum Umhängen, eines rotorange und das andere schwarz....
grz

Es liegt in der menschlichen Natur, daß man von jeder Einrichtung die Dornen stärker empfindet als die Rosen.

Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck (1815 - 1898), preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler

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17.09.2020 20:48 (zuletzt bearbeitet: 17.09.2020 20:50)
avatar  anbruwi
#7
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@Feuerbulle,

Nicht mal die RDC 64 D kenne ich. Wir hatten nichts weiter als unsere Aufklärungsgeräte auf dem SPW. Was sollten wir auch mit den Dingern, wenn man sowieso nix damit anfangen konnte. Wir hätten auch so gewusst, in was für Scheiße wir rein gefahren wären. Wie Du schon geschrieben hast, war wohl nur eine Beruhigungspille. Schade, dass es hier keine weiteren Chemiker gibt, um mal zu erfahren, ob die das vielleicht nach meiner Zeit hatten. Die Mot-Schützen hatten ja auch eine Gruppe Chemiker in der Kompanie oder im Battalion, die müssten es ja auch wissen.

Und nach meiner Zeit kann auch nicht stimmen, da bei FB einige schreiben, dass die die Dinger schon z.B. '73 hatten.

Gruß
Siggi

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17.09.2020 21:53 (zuletzt bearbeitet: 17.09.2020 21:54)
#8
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Kann mich ganz schwach erinnern.
Aber, dass die Bunte Wehr die weiterbenutzte, toll.
War eine Beruhigungspille, mehr nicht, aber nicht weitersagen.

Immer positiv Denken!
hadis-soldatenforum


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18.09.2020 12:40
#9
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Anbruwi, Ich hatte ja schon geschrieben, dass diese Dosimeter mir bekannt sind. Die Hauptverwendung war die möglicherweise aufgenommene Dosisleistung zu ermitteln für den einzelnen AA. Ein Dosimeter wurde zur täglichen/wöchentlichen Auswertung benötigt und das zweite nur auf besonderen Befehl ausgewertet. Es hatte also keine für den Träger Warnungsfunktion, Auch bei einem möglicherweise erlebten/überlebten Kernschlag war es nicht gedacht den Träger zu schützen. Bei "Arbeiten" im eventuell verstrahltem Raum/Bereich konnte aber die momentan aufgenommene Dosisleistung messtechnisch erfassen und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen.
Wenn auch makaber, so konnte man bei den Einsatzkräften in Tschernobyl die Tages- und die Gesamtdosis errechnen und die Personen möglicherweis vor Strahlenschäden schützen. Ob es praktiziert wurde ist mir aber nicht bekannt.
Es gab ja in der NVA genügend Personen, die einzeln oder im Trupp/Gruppe/Besatzung Aufgaben zu erledigen hatten und dabei in verstrahlte Bereiche gekommen sind, bei denen nicht gleich ein chemischer Zug arbeiten konnte.



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18.09.2020 23:22 (zuletzt bearbeitet: 18.09.2020 23:22)
#10
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Wir haben die Dosimeter auch nie zu Gesicht bekommen, aber die Schlaufen/Halter dafür mussten in der FDU unter den Armen eingenäht oder geknöpft werden.

NVA * GWD 88-90 * 3. Raketenbrigade

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22.09.2020 15:28
avatar  Lessing
#11
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das kann nicht sein, denn diese Dinger trug jeder, ob Offz, oder Sold. die wurden in der rechten Armtasche des FD getragen, das Band wurde durch die Schlaufe über der Armtasche gezogen.


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22.09.2020 19:43
#12
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In der Armschasche der FDU war bei uns der Kompass, dessen Schlaufenband durch die Schlaufe über der Armtasche gezogen wurde, um ein verlieren im Eifer des Gefechts zu verhindern.

NVA * GWD 88-90 * 3. Raketenbrigade

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23.09.2020 00:50
avatar  anbruwi
#13
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Hi Lessing,

es ist aber so. Vielleicht hatte der HFW die in der Waffenkammer im Tresor, oder in seinem Büro. Ich habe die Dinger jedenfalls die ganzen 3 Jahre nicht zu Gesicht bekommen, weder bei meinen anderen Uffz., noch bei den Soldaten. Und da ich Zugführer war, hätte ich ja auch Kenntnis darüber gehabt.
Ob nun in unserer Kompanie die Regulierer, Köche oder Stabsfahrer die bei sich trugen, entzieht sich meiner Kenntnis. Wenn die die Dosimeter am Mann hatten, konnte man die sowieso nicht sehen.
Und was man nicht sieht, ist auch nicht da.

Gruß
Siggi

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24.09.2020 13:01
avatar  Lessing
#14
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ich komme immer mehr zu der Auffassung, das es erhebliche Unterschiede zwischen beiden MB´s gegeben hat, denn diese Dinger waren bei jeder Ex-Besichtigung Mode, zumindest im MB-V.


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24.09.2020 14:21 (zuletzt bearbeitet: 24.09.2020 14:21)
#15
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Hallo Lessing, Ich war nur im Bereich der MBIII und speziell in der Erfurter Division bzw. in der OHS gebunden. Beide Dosimeter sind mir am Mann bekannt. Allerdings ist mir die korrekte Zeit diesbezüglich nicht bekannt. In meinen letzten Dienstjahren an der OHS habe ich die "Eingenähten" am Mann gehabt. Allerdings nicht an den angewiesenen Stellen getragen. Da in meiner Familie noch mehr "Uniformierte" waren, ergab meine Rundfrage eine bejahende Antwort auf das Vorhandensein der Dosimeter und auch an das entsprechende Auswertegerät beim HFW.
Anbruwi am 7.10. ist Regimentstreffen in der Blosenburg, da werde ich mal fragen wer die Dosimeter alles gehabt hat. Hoffentlich denke ich daran.



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24.09.2020 16:03 (zuletzt bearbeitet: 24.09.2020 16:14)
avatar  Lessing
#16
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Hier ein Foto aus der Seite des RWD, da steht zwar " um den Hals", das wurde aber nur im E-Fall getan.

Hier die Einführung 1973


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24.09.2020 16:45
avatar  Lessing
#17
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Und hier das neueste Gerät, was 1979 eingeführt wurde


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