Die Petersberg-Kaserne in Erfurt 1948 bis 1963

20.04.2017 17:36
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Zur Garnisonsstadt Erfurt ist das vierte Taschenbuch (130 Seiten mit 133 Fotos und Abbildungen, 20 Farbfotos, 108 S/W F. 5 Tabellen) im Verlag Rockstuhl erschienen.

Die Petersberg-Kaserne
in Erfurt
1948 bis 1963

Zum Inhalt:
Historie Petersberg
Lageplan der Zitadelle Petersberg
Erste Anzeichen für den Wiedereinzug des Militärs in der Petersberg-Kaserne
Beginn der Aufstellung der Polizei-Bereitschaften in Thüringen
Hauptverwaltung Ausbildung
Quartiernutzungsabteilung
Der Aufbau der A-(Infanterie)-Offiziersschule
Intendantur (Rückwärtige Dienste)-Offiziersschule Erfurt
Umbenennung der Intendantur Offiziersschule Erfurt in Schule der Rückwärtigen Dienste Übergabe der Truppenfahne an die Schule der Rückwärtigen Dienste
Petersberg-Kaserne
Ernennung der letzten Offiziere auf dem Petersberg
Belegung der Petersberg-Kaserne um 1960
Die Unterkunftsabteilung Erfurt 1956 bis 1990

Die Instandsetzungen auf dem Petersberg waren erste Anzeichen dafür, dass Erfurt wieder Garnisonsstadt wurde. Die militärisch genutzten Gebäude gehörten aus Gründen der Geheimhaltung offiziell zur Städtischen Verwaltung-Bauabteilung II. Mit Befehl Nr. 551/49 vom 05.10.1949 wurden Polizei-Bereitschaften aufgestellt, die der Verwaltung Schulen unterstanden. Das waren 9 Polizei-Bereitschaften in Thüringen, davon zwei in Erfurt. Für die Garnisonsstadt Erfurt war das die1. VP-Bereitschaft Thüringen aufgestellt in Apolda. Die Verlegung nach Erfurt erfolgte am 03. April 1950 in die Henne-Kaserne. Leiter war VP-Oberrat Zimmerlinkat. Die 5. VP-Bereitschaft Thüringen wurde ab August 1948 mit einer Stärke von 250 Mann aufgestellt und verlegte am 05. Dezember 1948 nach Nordhausen. Kommandeur der Bereitschaft war im Oktober 1948 VP-Kommissar Ernst. Nach seiner Beförderung 1949 zum VP-Rat hat er zum Ende 1949 die Bereitschaft verlassen. Er diente zwischenzeitlich in der Bereitschaft Ilmenau und übernahm ab September 1949 die B-Bereitschaft Mühlhausen als Kommandeur. Dort wurde er am 01. April 1950 zum VP-Kommandeur befördert. Später wurde er Kommandeur der 4. Mot.-Schützendivision und Chef Militärbezirk III. Die 5. VP-Bereitschaft Thüringen verlegte zum 01. September 1949 von Nordhausen nach Erfurt und bezog hier die ehemalige Petersberg-Kaserne. Ab Dezember 1959 aufgestellt als VP-Bereitschaft Erfurt (1.800 Mann) verlegte danach in die Henne-Kaserne. Mit dem Aufbau der Intendantur (Rückwärtige Dienste)-Offiziersschule Erfurt erfolgte hier die Ausbildung der Kader.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Offiziersschule der Rückwärtigen Dienste eine ausgezeichnete Basis für die Heranbildung von Kadern war. Die Führung und das Lehrpersonal hat ihre Aufgabe in vollem Umfang und in vorbildlicher Weise im Rahmen der Landesverteidigung der DDR erfüllt.

Mit der Verlegung der Schule 1963 verließ nach Jahrhunderten die letzte militärische Truppe den Petersberg. Damit endete die militärische Nutzung der Petersberg-Kaserne. Die Verlegung in den neuen Standort Zittau erfolgte in die ehemalige Mandaukaserne. Am 28. Oktober 1963 wurde die Schule Rückwärtige Dienste als Fachrichtung VII in die Offiziersschule der Landstreitkräfte eingegliedert.

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20.04.2017 18:02
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Hundertschaft der HVA angetreten auf dem Petersberg 1950.
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20.04.2017 18:04
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In der Hundertschaft war mit angetreten Wachtmeister König. Später als Oberfeldwebel im MSR 24 im Panzerbataillon als Verpflegungsgruppenführer eingesetzt. Allen als "Juhle" bekannt.

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