OHS der LaSK Objekt Zittau

17.04.2013 22:05
#1
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Das sollen die Startwerte für den Teil des Zittauer Objktes der Offiziers(hoch)schule sein.

[ Editiert von oldmafri am 20.04.13 18:41 ]



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Jedes Ding hat drei Seiten: mein, deine und die der Tatsachen.


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20.04.2013 19:44
#2
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Als Literaturhinweis gibt es ein Buch:

Offiziershochschule der Landstreitkräfte "Ernst Thälmann"

Ein historischer Abriss 1963 bis 1990





Ein Autorenkollektiv unter der Leitung von GL a.D. Bethmann und vielen namhaften Angehörigen der OHS hat dieses Werk geschaffen.
Verlag ist der Verlag Grafische Werkstätten Zittau GmbH



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25.04.2013 20:27
avatar  0bstihj
#3
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Na einen User vom ehemaligen Lehrkörper haben wir ja hier. Vielleicht erzählt er mal aus dem Alltag dort.
Da gibt es doch sicherlich auch viel zu erzählen wovon Otto-Normalverbraucher gar keine Kennung hat.
Ernst und Spaß im Leben laufen ja oft nebeneinander her.

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Denkt daran, ein Lächeln kostet nichts, kann dafür aber umsomehr geben!

Bilder soweit nicht andere Ownerangabe erfolgt, sind aus meiner Kamera und damit mein Eigentum.
Eigene Bilder die ich hier im Forum eingestellt habe, gelten als frei und können weitergenutzt werden,
diese Freigabe gilt nicht für kommerzielle Zwecke!

Artikel scanne ich lieber ein und lade diese über ein Bildbearbeitungstool hoch. Eingestellte Links zu versch. Artikeln
sind nach einiger Zeit nicht mehr Verfügbar und so mancher Beitrag wird damit sinnfrei. Diese kleine Mühe für Nachhaltigkeit nehme ich dann gern auf mich.

Gleichzeitig biete ich an die Bücher gegen Erstattung der Portokosten 2 x 2,55 € (Großbrief bis 1Kg)auszuleihen. Bei den heutigen Preisen muss man ja nicht
jedes Buch kaufen um es zu lesen. Wer also den Wunsch hat eines der Bücher zu lesen, kann sich gern per e-Mail melden.

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17.05.2013 19:11
#4
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Gründung der Offizierschule der Landstreitkräfte

Mit dem Befehl 45/63 des Ministers wurde die Ausbildung der Offiziere zentralisiert. Aus 8 Einzelstandorten wurden die Schulen in Löbau/Zittau gebildet. Die Städte Plauen und Falkenberg, Stahnsdorf, Dessau Dresden, Großenhain und Erfurt mussten ihre Bildungseinrichtung abgeben. Das es dabei auch lokale Probleme gab kann man sich vorstellen aber nicht mehr nachvollziehen.

In Zittau wurden die Artilleristen, Rückwärtige Dienste und Nachrichten angesiedelt. Der andere Teil kam nach Löbau zusammen mit der Schulleitung. Damit begannen auch viele Probleme der vorher standortselbständigen Ausbildungseinrichtungen unter der jetzigen zentralen Leitung. Die Auszubildenden und die Sicherstellung waren ja untergebracht, aber was ist mit den Ausbildern. Da müssen Wohnungen geschaffen werden, Unterkünfte für Kinder, Schulen usw. usf.

Als OS waren uns diese Probleme erst mal egal, außer Lernen hatte uns ja auch Urlaub und Ausgang interessiert. Da hatte der „Zweigbereich“ Zittau die besseren Karten. Von Ebersbach bis nach Hirschfelde mit Ausnahme von Herrenhut war der ganze Zittauer Zipfel unser Ausgangsbereich. Urlaub war dabei nachteilig, da sich erst ab Dresen oder Görlitz sich die Republik erschlossen hat.

In Zittau gab es auch keine Ausgangsbeschränkungen bezüglich der Ausgangstage. In Löbau durfte die Umgegend nur Mittwoch und Sonnabend oder Sonntag bevölkert werden. In Zittau war da jeder Tag Ausgangstag. Auch die 95% Gefechtsbereitschaft gab es ja nicht, zumindest habe ich keine Erinnerung daran. Der Urlaub (vKU und EU) wurde immer in Kompanie geschlossen durchgeführt. KU war ja nur von Sa bis Mo für in der Nähe Wohnende von Nutzen.

Als Schüler war Zittau durchaus zu ertragen. Die Belastung durch die Ausbildung war zu ertragen. Es gab gute, interessante Ausbildung und auch das Gegenteil. Es wurde genauso „getrickst“ wie es die Soldaten und Unteroffiziere in der Truppe mit ihren Vorgesetzten getan haben.

Das ist aber dann eine andere Erzählung hier im Forum.
Der Nächste Beitrag wird den Abschnitt als Lehroffizier betreffen.



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21.05.2013 15:05
#5
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Als 1992 die jahrhundertalte Miltärgeschichte Zittaus endete.
Ein Artikel von Rlf Hill in der Zittauer Zeitung erschien am 12. Oktober


Dieser Artikel wurde von einem Jornalisten erstellt, der das alles selbst erlebt hat. R.Hill ist mir persönlich bekannt.
Das Objekt der ehemaligen OHS wir teilweise noch genutzt. Viele Häuser und das Umfeld wurden mutwillig beschädigt bzw. zerstört.
Ein Kommentar dazu braucht man nicht zu geben, außer was der "mündige" Bürger nicht versteht, muß zerstört werden, egal was es ist oder war.

Ein Beispiel: Das Haus 1 * beherbergte das Arbeitsamt. Dieses historische Gebäude wurde abgerissen und ein Glaspalast darauf errichtet,
damit die Arbeislosen und -suchenden endlich begreifen, das sich Arbeitslosigkeit für die Verwaltung lohnt.

* Haus 1 war das Kasino, die Gaststätte, Unterkunft, Diensträume der Sektion Gesellschaftswissentschaften (roter Anstrich= Kreml)

[ Editiert von oldmafri am 21.05.13 20:40 ]



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01.11.2013 10:29
avatar  0bstihj
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Zitat
Gepostet von oldmafri
Gründung der Offizierschule der Landstreitkräfte

Mit dem Befehl 45/63 des Ministers wurde die Ausbildung der Offiziere zentralisiert. Aus 8 Einzelstandorten wurden die Schulen in Löbau/Zittau gebildet. Die Städte Plauen und Falkenberg, Stahnsdorf, Dessau Dresden, Großenhain und Erfurt mussten ihre Bildungseinrichtung abgeben. Das es dabei auch lokale Probleme gab kann man sich vorstellen aber nicht mehr nachvollziehen.

In Zittau wurden die Artilleristen, Rückwärtige Dienste und Nachrichten angesiedelt. Der andere Teil kam nach Löbau zusammen mit der Schulleitung. Damit begannen auch viele Probleme der vorher standortselbständigen Ausbildungseinrichtungen unter der jetzigen zentralen Leitung. Die Auszubildenden und die Sicherstellung waren ja untergebracht, aber was ist mit den Ausbildern. Da müssen Wohnungen geschaffen werden, Unterkünfte für Kinder, Schulen usw. usf.

Als OS waren uns diese Probleme erst mal egal, außer Lernen hatte uns ja auch Urlaub und Ausgang interessiert. Da hatte der „Zweigbereich“ Zittau die besseren Karten. Von Ebersbach bis nach Hirschfelde mit Ausnahme von Herrenhut war der ganze Zittauer Zipfel unser Ausgangsbereich. Urlaub war dabei nachteilig, da sich erst ab Dresen oder Görlitz sich die Republik erschlossen hat.

In Zittau gab es auch keine Ausgangsbeschränkungen bezüglich der Ausgangstage. In Löbau durfte die Umgegend nur Mittwoch und Sonnabend oder Sonntag bevölkert werden. In Zittau war da jeder Tag Ausgangstag. Auch die 95% Gefechtsbereitschaft gab es ja nicht, zumindest habe ich keine Erinnerung daran. Der Urlaub (vKU und EU) wurde immer in Kompanie geschlossen durchgeführt. KU war ja nur von Sa bis Mo für in der Nähe Wohnende von Nutzen.

Als Schüler war Zittau durchaus zu ertragen. Die Belastung durch die Ausbildung war zu ertragen. Es gab gute, interessante Ausbildung und auch das Gegenteil. Es wurde genauso „getrickst“ wie es die Soldaten und Unteroffiziere in der Truppe mit ihren Vorgesetzten getan haben.

Das ist aber dann eine andere Erzählung hier im Forum.
Der Nächste Beitrag wird den Abschnitt als Lehroffizier betreffen.



Also nee, getrickst bei der Truppe, ich habe mich von früh bis abends abgeschunden und meine Soldatenkameraden ebenfalls fast bis zum Umfallen Die Kapos naja

Auf die Fortführung deiner Erlebnisgeschichte freue ich mich bestimmt nicht allein!

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01.11.2013 19:46
#7
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Von der Ernennung zum Ultn. im Oktober 1968 bis zum Oktober 1973 habe ich in verschiedenen Erfurter Dienstellen meinem Truppendienst geleistet. Ich wollte eigentlich zur Akademie nach Leningrad, aber da waren andere Dienstgrade dagegen, Sie wollten mich als Mot. Kommandeur Qualifizieren, da stand aber ich nicht zur Verfügung. Lerne bei Nachrichten und werde Motschütze. Ich habe nichts gegen die Fakultät, sie leisten viel bei der Ausbildung, aber ich habe eine technische Offizierslaufbahn gewählt.
Das Glück war mit hold. Eine Anforderung der OHS Fachoffiziere als Ausbilder an die Schule zu versetzen (kommandieren mit dem Ziel der Versetzung), brachte mich auf die Idee dieses zu versuchen. Recht schnell habe ich Erfurt den Rücken gekehrt.
In Zittau an der Schule angekommen, habe ich beim Sektionskommandeur gemeldet. Das war ja mein alter Fachrichtungsleiter. Mit seinem Befehl schickte er mich zum Kommandeur des Ausbildungsbataillons. Mein erstaunen war groß. Mein ehem. KC stand vor mir.
Auf dem Weg zum Bataillon begegnete mir ein ehemaliger Zugangehöriger. Mein freundliches „Hallo Hartmut“ ohne „Ehrenbezeigung“ wurde von ihm sofort mit gerügt.
Drei Schritte vor ihm musste ich die Ehrenbezeigung machen und durfte ihn nach seiner Aufforderung dann ansprechen. Das war der Zeitpunkt wo ich mein Anliegen ihm gegenüber vergessen hatte.
Es war aber auch die erste Begegnung mit dem „Machtgerangel“ einiger an der Schule.
Im Ausbildungsbataillon wurde ich dann in die erste Kp. eingegliedert. Der erste Zug im letzten Lehrjahr war ohne ZF (Offz.) und ich wurde Vorgesetzter von 25 OS. Ein Schülerzug der mir viel Hilfe gebracht hatte in der Zeit als Vorgesetzter. Zu einen Anderen Zeitpunkt werde ich über „Meinen Zug“ berichten.
Ich hatte die Schüler gerade übernommen, da wurde auch schon der Ruf nach einem Tastfunkausbilder losgelassen. Ich war ja ausgebildeter Tastfunker und konnte die Funktion übernehmen. Im Lehrstuhl wurde ich freudig aufgenommen. „Papa Lau“ und Günter J. wurden meine Betreuer. Ich übernahm die Ausbildungsklassen von einem OSL der Fachgruppe. Leider hat er mir nicht gesagt, dass ich nur gelegentlich Ausbildung zu leisten habe. Günter J. als Fachgruppenleiter blieb das nicht unbemerkt und er nahm sich den OSL „zur Brust“. Ich hatte danach mehr Zeit Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Ausbildung durchzuführen. Selbst die Klassen wurden auf eine reduziert. Auch das war eine Spielart der Macht.

Die nächste Runde wird sich mit meinen späteren Lehrstuhl und der Arbeit beschäftigen



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16.02.2014 20:35
#8
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An der OHS wurden für das Lehrpersonal aller Waffengattungen regelmäßig Weiterbildung- Maßnahmen durchgeführt. So auch eine Serie über Mikrorechentechnik.
Die Leitung der Vorträge hatte Prof. Fischer von der IHS Zittau. Durch meine Fragen zur Technik und Programmierung fiel ich auf. Hatte aber dabei nur mein eigenes Wissen erweitern wollen. Ein paar Tage nach dem Ende der Veranstaltung wurde ich zum Stellv. des Sektionskommandeurs befohlen.
Oberst Kösling hatte diesen Posten inne.
Anklopfen, „Herein“ hören, Meldung und warten. Gen. Fritzlar setzen sie sich. Prof. Fischer war auch anwesend. Ich wurde nach meine Einstellung zur Mikrorechentechnik gefragt und ob ich mir vorstellen könne damit zu arbeiten. Lust hatte ich schon, aber die Arbeit im Lehrstuhl Funkbetrieb würde mich dabei bremsen. Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Ausbildung kann ich nicht vernachlässigen. Wollen sie oder wollen sie nicht sich mit der Technik befassen? War die Rückfrage. Ich würde schon wollen. War meine Antwort.
Bis dahin wusste ich allerdings nicht, was schon alles geregelt war.
Also „ja“ entnehme ich ihrer Antwort. Damit sind sie ab heute von der Funkausbildung entbunden. Nehmen sie die Pakete, die hinter ihnen Stehen und beziehen sie im Lehrgebäude ihr Dienstzimmer und bauen sie die Technik zusammen. Bei Fragen wenden sie sich an den Bereich von Prof. Fischer an der IHS. Da wird ihnen mit Sicherheit geholfen.
Da hatte ich den Salat, oder besser einen Haufen Kisten, ein Dienstzimmer und keinen Plan aber ein zeitliches Ziel von 14 Tagen.
Der Inhalt der Kisten entpuppte sich als ein OEM-Rechner U880 mit den entsprechende ein und Ausgabe Platinen. Das Gerät war relativ schnell zusammengebaut. Was ich dazu brauchte wurde beschafft oder bereitgestellt. Selbst eine extra Stromversorgung wurde bereitgestellt.
Noch mal schnell eine Beschreibung des Rechners
OEM-Baugruppensystem "K1520"
Kurz vor Einführung der 2. Generation Mikroprozessor-Technik mit dem U880-System aus dem Funkwerk Erfurt wurde noch 1979 das damals sehr moderne "MRS 1520" vorgestellt. Die Entwicklung lief ebenfalls beim ROBOTRON-Kombinatsbetrieb Zella-Mehlis, die spätere Massenproduktion der K1520-Baugruppen-Leiterplatten jedoch im ROBOTRON-Kombinatsbetrieb Riesa.
Da anfangs die DDR-Halbleiterindustrie noch nicht in der Lage war, die U880-System-Schaltkreise und teilweise auch TTL-Peripherie-Schaltkreise bedarfsdeckend in der notwendigen Qualität bereitzustellen, wurden in großem Umfang so genannte "Ausgleichsimporte" aus dem NSW getätigt. Die Original-Bezeichnungen auf den NSW-Schaltkreisen wurden dann entfernt und mittels einer geheimen (VVS) Äquivalenz-Liste gegen ROBOTRON-interne Bezeichnungen - oft per Hand - ausgetauscht.
Durch die nunmehr allgemein mögliche, im Rahmen der Bilanzierungs-Ordnung der DDR jedoch reglementierte Verfügbarkeit des "Einheitlichen Gefäßsystems" (EGS, TGL 25060...25083/02) war eine Ausrichtung des K1520-Systems auf Basis dieser mechanischen Grundlage einer der Schlüssel des großen Erfolges beim breiten Einsatz in der gesamten Volkswirtschaft. Die Bauguppengröße wurde mit 215x170mm an das Doppel-Europaformat internationaler Vergleichs-Systeme angelehnt. Indirekte Steckverbinder verteuerten zwar einerseits die Baugruppe, hatten jedoch andererseits den Vorteil, daß man auch ohne Edelmetall-Einsatz bei der Leiterplattentechnologie ausgekommen werden konnte. Damit war es außerdem einfacher möglich, daß zusätzlich zum ROBOTRON-Grundsortiment weitere Hersteller Ergänzungs-Baugruppen entwickeln und ggf. auch selbst produzieren können. Begünstigt wurde das vor allem durch einen allseits gültigen Standard (TGL 37271/01), der im Juli 1980 verbindlich wurde.
Ein breites Baugruppen-Sortiment sorgten für eine gute Hardware-Grundlage, Software-Unterstützung durch vorkonfigurierte Betriebssysteme und Entwicklungs-Software, sowie eine umfangreiche, ausführliche Dokumentation sorgten von Anfang an für eine breite Anwender-Akzeptanz - und die nicht nur aus der EDV- bzw. Elektronik-Industrie. Hinderlich hingegen waren allerdings auch hier die durch die Bilanzierungs-Ordnung der DDR reglementierte Verfügbarkeit, sowie der relative hohe Preis jeder Einzelbaugruppe von weit mehr als 1000.- Mark der DDR.
Eine ausführliche Beschreibung kann man nachfolgend angegebener Literatur entnehmen.
Einen ersten Überblick zur K1520-Technik kann man hier nachzulesen.
Eine weitere, sehr umfangreiche Aufstellung der K1520-Baugruppen mit bildlicher Darstellung kann man bei www.robotrontechnik.de in Erfahrung bringen.

Literatur
Dipl.-Ing. Bernhard Bader: Mikrorechnersystem K1520, rfe 28 (1979), H10, S616-620
Und hier die Baugruppen in der Übersicht
http://www.ps-blnkd.de/K1510-20/K1520-Uebersicht.pdf
Jetzt war angesagt den Befehlssatz des Rechners zu erlernen und umzusetzen. Die Maschine sollte ja Aufgaben erfüllen. Welche, war noch unbekannt, aber die erste Etappe stand klar fest. Ich sollte mit dem Rechner arbeiten.
Eingabe wurde durch eine Fernschreibmaschine F-1100 mit einem Lochstreifen gerät erledigt und die Ausgabe auch über dieselbe Maschine vorgenommen bis später ein Colortron 3001 uns optisch unterstützte.
Zwei Monate hatte ich Zeit diese Etappe zu erreichen. Jetzt kamen die nächsten Aufgaben auf mich zu.
was das war gibt es demnächst



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