Aufgabe der Polizei

06.01.2016 21:37
#1
avatar
Mitglied

Die Arbeit der Polizei zu kritisieren ist nicht meine Absicht. Die Schnittstellenarbeiter machen ihre Arbeit im Rahmen ihrer Aufgabenstellung. Ich kenne die Aufgaben noch aus dem Bereich der DDR, unabhängig von dem Einfluss der Staatssicherheit, sondern die Arbeit mit der Bevölkerung. Die BdVP's, VPKA's und Dienstposten (ABV's usw.) haben nicht im Gegensatz zu heute als erstes angesagt für was sie nicht zuständig sind.
Um die Arbeitsbereiche nicht zu vergessen hier noch mal schnell die Listung der Hauptarbeitsbereiche:

Zitat
Schutzpolizei, einschließlich Wasserschutzpolizei und Betriebsschutz
Kriminalpolizei
Verkehrspolizei
Transportpolizei
Pass- und Meldewesen
VP-Bereitschaften und
Feuerwehr


Die Bereiche Pass- und Meldewesen und Feuerwehr wurden ausgelagert. Die Aufgaben der Verkehrspolizei wurden grob in fließenden und ruhenden Verkehr gesplittet und zum Ordnungsamt abgegeben. Mit dem Wegfall der ABV’s oder der Umbenennung in KoBB wurden der Wirkungsbereich drastisch vergrößert und gleichzeitig die Anzahl der wirksamen Posten verringert.

Unsere Dorf -Sheriffs waren allen im Ort bekannt, was ich von dem heutigen KoBB nicht behaupten kann


Nun soll in der heutigen Zeit mit der abgerüsteten Polizei Einhaltung der Ordnung und Gesetzlichkeit geübt werden. Wie soll das gehen, wenn schon an der untersten Schnittstelle die Hüter nicht mehr vorhanden sind. Oder noch besser nur Mo bis Fr von 8:00 bis 16:00 Uhr Dienst haben, da Überstunden nicht gemacht werden dürfen. Möglicherweise könnte man ja die vorhandenen Wach- und Schließgesellschaften mal ansprechen, da sind ja bestimmt noch viele ehem. Polizisten in Lohn und Brot. Da ist bestimmt noch Lernpotenzial vorhanden für die Innenministerien.

Mal sehen was jetzt bei den Zwischenfällen in Köln unternommen wird. Ist nur gut, das die Zwischenfälle nicht in Thüringen stattgefunden haben.



FuAB-21/NB-4/AB-4/MSR-24/OHS S08/Rentner

Jedes Ding hat drei Seiten: mein, deine und die der Tatsachen.


 Antworten

 Beitrag melden
06.01.2016 22:23
#2
avatar
Mitglied

Die Polizei hat die Arschkarte gezogen.
Die Politik verbock den Mist durch Einsparungen von Geld und Personal bei gleichzeitiger (gesetzeswidrig unkontrollierter) Flutung des Landes mit Leuten, die unsere Kultur nicht kennen, und wie man deutlich sieht, sind da nicht Wenige dabei, die unsere Kultur auch gar nicht respektieren wollen.
Mir tun die Polizisten leid. Prügel von alles Seiten.
Ich hoffe, dass sich auch aus diesen Reihen bald eine breite Front mit Widerspruch gegen die derzeitige Politik erhebt.
Und das, ehe es zu spät ist und wir hier bürgerkriegsähnliche Zustände bekommen.

NVA * GWD 88-90 * 3. Raketenbrigade

 Antworten

 Beitrag melden
07.01.2016 18:16
#3
avatar
Mitglied

Noch der KoPP, der Einsatzpolizist und noch nicht einmal der erste Vorgesetzte ist für diesen unhaltbaren Zustand. Hier ist einzig und allein Politik, egal welcher Schattierung, verantwortlich. Die offensichtliche Dummheit vom Polizeistaat treibt hier seine politischen Blüten. Achtung und Respekt vor den Ordnungshütern erhält man nicht durch Größeren Verwaltungsbereich sondern nur durch eine allgegenwärtige polizeiliche Präsenz. Wie will man Ordnung Verletzung erkennen wenn zB nur 1 KoPP für 4000 Einwohner zuständig ist. Mit der neuen Reform wird er dann für 6000 nicht greifbar sein. Wobei schon heute sein Aufgabenbereich nicht in Kontaktsuchen sondern in der Zuarbeit zu den Fachdiensten in den Inspektionen zu sehen ist. Die Unfähigen sitzen einfach in den Ministerien und die in den Inspektionen haben keinen Mut (AidH) hier entsprechenden Druck zu machen. Es kostet da bestimmt ihre Pensionen.



FuAB-21/NB-4/AB-4/MSR-24/OHS S08/Rentner

Jedes Ding hat drei Seiten: mein, deine und die der Tatsachen.


 Antworten

 Beitrag melden
07.01.2016 18:34
avatar  polsam
#4
avatar
Mitglied

Den Repo (Revierpolizist) der für meinen Wohnbereich zuständig ist, habe ich seit meiner Pensionierung 2010 zwei mal im Abschnitt wahrgenommen, aber auch nur, weil er sich an mich erinnert hat als er für eine andere Dienststelle etwas in Erfahrung bringen sollte. (Staatsanwaltschaft und Bußgeldstelle)
Wenn ich mit ehemaligen Kollegen zusammen komme, so ist es wie in früheren Zeiten, da werden Monate und Tage gezählt.
Jeder der noch im Wach und Wechseldienst oder als Repo (Revierpolizist) im Dienst ist, hat die Schnauze restlos voll.
Das der in unserem Bundesland von Schönbohm (CDU) angezettelte und dann kontinuierlich (auch durch die SPD) verfolgte Stellenabbau sich einmal so rächen wird, damit hat keiner gerechnet. Es wurde aber von Berufsorganisationen vorausgesagt, dass die Sicherheit der Bevölkerung mit dem minimierten Personal irgendwann nicht mehr gewährleistet werden kann. Jetzt ist das Irgendwann eingetreten.
Aber heute ist es die CDU, die am lautesten gegen die gelaufene Reform den Mund aufmacht und den schwarzen Peter der jetzigen Landesregierung (SPD) zuschieben will.
In anderen Bundesländern und bei der Bupo sieht es aber genau so oder ähnlich aus.


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!
Forenspende
Hallo !

Wir hoffen, dass dir unser Forum gefällt und du dich hier genauso wohlfühlst wie wir.

Wenn du uns bei der Erhaltung des Forums unterstützen möchtest, kannst du mit Hilfe einer kleinen Spende dazu beitragen, den weiteren Betrieb zu finanzieren.

Deine Spende hilft!

Spendenziel: 200€
72%