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Rund um die Bunkerlandschaft und Nebengelasse

Gab es nicht auch bei Eichelborn recht oben von der Autobahn im Wald einen Bunker?
Könnte MfS gewesen sein.
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Das war meines Wissens nach der Munitionsbunker des MdI. Da hatte alles was zur Polizei und zur Kampgruppe gehörte seine Munition und Signalmittel untergebracht.
Korrektur:
Ich habe Eichelborn mit Schellroda, etwas westlich von Eichelborn, verechselt. Am Waldrand von Schellroda war das Muni.-Lager des MdI und deren zu betreuende Einheiten. Es waren meines Wissens nur oberirtische Bauwerke in denen die Munition und Signalmittel eingelagert waren. Baumäßig wurde dieses Objekt von der BdVP betreut. Die Wache könnte die Bereitschaft in Erfurt gehabt haben.

Eichelborn, ein kleiner Ort an der A4, Auffahrt Erfurt Ost zur Autobahn.
Im Wald, am Hang, soll es eine ehemalige Villa die vom MfS genutzt wurde, geben.
Genaues weis ich nicht, ein ehemaliger Kollege der im Ort wohnt, erzählte einmal
davon.
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Dann kann ich im Moment doch nicht helfen, danke für die schnelle Antwort.
MfS benutzte Villen i. d. R. als Anzapfstellen für das Glasfaserkabel von WD- W-Berlin bzw. Vorhalte von leicht geschützten Knotenpunkten für Sondernetze der Kommunikation ( S1 z. B.). Auch zur Aufschaltung von Nachrichtenleitungen im VZ welche für die 1.Staffel der VSK des WV vorbereitet waren. Zu Erfurt und MfS muss ich erst meinen Cousin anrufen.
MfG, Mucker

Zitat
als Anzapfstellen für das Glasfaserkabel von WD- W-Berlin
Kabelanzapfen das war bestimmt eine gängige Methode zur Infogewinnung, übrigens für alle Seiten. Glasfaser anzapfen ist so ohne weieres nicht möglich.
Zitat
Abhörmethoden
Wie andere Übertragungsmedien sind auch Lichtwellenleiter nicht sicher gegen „Abhören“. Dabei gibt es zwei wesentliche Punkte, an denen Informationen aus dem Lichtwellenleiter abgehört werden können.
Die erste Methode setzt am Spleiß an, bei dem trotz der geringen Übertragungsverluste guter Spleiße von unter 0,02 dB Strahlung austritt, die ausgewertet werden kann. Die zweite Methode nutzt Strahlungsverluste an Biegekopplern aus (Coupler-Methode). Denn wird eine Glasfaser gebogen, folgt das durchströmende Licht größtenteils der Biegung – ein Teil des Lichtes strahlt jedoch aus der Faser heraus. Schon wenige Prozent des Lichtsignals genügen, um alle übertragenen Informationen zu erhalten. Aufgrund der sich dadurch ändernden Dämpfung ist das Verfahren grundsätzlich nachweisbar. Eine Methode zur Erhöhung der Abhörsicherheit stellt die Verschlüsselung mittels Quantenkryptografie dar.
Wer sollte eigentlich das noch in der Entwicklung stehene Fasergebilde auf so eine Strecke verlegen.
Zitat
Die Nutzung von Lichtwellenleitern zur Übertragung von Telefonsignalen wurde stetig vorangetrieben, und bereits 1978 verband die Deutsche Bundespost die Vermittlungsstellen in der Aßmannshauser Straße und in der Uhlandstraße in Berlin-Wilmersdorf über eine ca. 4 km lange Verbindungsstrecke aus mehreren Glasfasern. In den folgenden Jahren wurden die Lichtwellenleiter immer weiter verbessert, über immer längere Strecken konnten immer höhere Datenmengen mit immer höheren Datenraten übertragen werden. 1985 zum Beispiel übertrug die British Telecom erstmals Signale ohne Zwischenverstärkung über eine Strecke von 250 km.[
Foto aus Wikipedia
So ähnlich sah mein Arbeisgerät 1990 aus.
und sowurde gespleißt
Die Arbeitsmöglichkeiten der "Dienste" sollte man zwar nicht unterschätzen, aber überschätzen sollte man sie auch nicht.

Ich zeige Dir hier in Großbeeren bei Potsdam eine Villa, wo genau das Glasfaserkabel abgehört wurde. Natürlich wie Knoff -Hoff-Show. Teilweise wurde dieses Kabel von DDR-Firmen Verlegt und entsprechend von Experten schon "Weichen" eingespleißt. Besser Schlaufen mit eingebundenem Lesegerät und entsprechend legendiert.

Ein spannendes Thema hier!
http://www.urbex-bb.de/horchposten-glasfaser/

Bild entfernt (keine Rechte)@ Boofi,
Wenn es Dich wirklich interessiert , passt aber nicht so richtig zu "Bunker".
Im Anhang Auszug aus dem Bericht des Bevollmächtigten für Leistung an den Nationalen Verteidigungsrat von 1988. Der BfL gehörte mit seiner WfSt /Schutzklasse A war geplant/ zum Führungssystem der Partei- und Staatsführung, welche alle im Frieden und im VZ durch das MfS /Wachregiment-FED bewacht/gesichert wurden. Bei GK auf Befehl des Vorsitzenden des NVR bezogen und selbständig erst bei VG. Diese Führungsstellen wurden deswegen WFüSt genannt , weil erst von den Stationären FüST nach o.G. Schema bei GK bzw. VG gewechselt wurde und sie für die P+S- Führung im Verteidigungszustand zur Aufrechterhaltung der Führung vorgesehen, legendiert und mit "Sondereinheiten" besetzt waren. Die anderen WFüST der Bewaffneten Organe einschließlich Zivilverteidigung/ KG d. AK , waren mit eigenen Kräften zu sichern. ZV, Feuerwehr, DRK usw, gehörten zu den Territorialen Kräften der BEL/KEL und waren über die entsprechenden Vertreter in den WFüST der BEL/KEL vertreten. Die WFüSt des MfNV+ der Territorialen MB wurden gewartet und einsatzbereit gehalten durch die sogenannten Wartungseinheiten (WE).
An Hand des Anhangs ( 15979 Mitte) sieht man auch die Vorhaltung eines Netzes für den VZ , vorwiegend für "Sicherstellung der Bewegung/Führung" der Vereinigten Streitkräfte des Warschauer Vertrages.

Auszug aus der Kriegsmeldeordnung, um die Führung der Staats- und Parteiführung im VZ zu verdeutlichen . Neben den Stationären Führungsstellen , im Frieden und bei EG bis GK= leicht geschützt, ab GK auf Befehl bzw. bei besonderer Gefahr auch durch eigenen Beschluss und in den unterschiedlichsten Schutzklassen (A-D), stellt es die Führung im VZ aus den WFüSt. dar.

Da ich nur von 1959 bis 1965, also3-9 jährig, körperlich in Erfurt anwesend war und dieser ehemalige Bezirk der DDR nicht zu meinen Schwerpunkten gehört, bitte ich Ortskundige zur genaueren Identifizierung der Führungsstellen.
Die "Geschützten Führungsstellen" und damit "Stationäre Führungsstellen" ( teilweise, leicht geschützt) im Frieden, sind in der Legende kenntlich gemacht. Die geschützten ( in d. R. Schutzklasse D) sind als AWO (Ausweichobjekt) parteiintern Bezeichnet. Im Sprachgebrauch der Militärs und damit auch des NVR, als oberstes Organ der Landesverteidigung, als Wechselführungsstelle( WFüSt) bezeichnet.
edit. Ergänzung
Bericht des 1. Sekretärs der Bezirksleitung der SED und Vorsitzender der BEL- Erfurt vor dem NVR 1988 im Bundesarchiv BArch " Sitzungen des Nationalen Verteidigungsrates" Protokolle 1988 |addpics|q2-1-6e9f.png|/addpics|

Und da in einem anderem Strang die Territorialen Kräfte schon angeschnitten wurden, etwas zur Verdeutlichung.
Die "Territoriale Verteidigung" als Bestandteil der Landesverteidigung unterschied die Kampfkräfte mit den jeweiligen Unterstützungseinheiten der WBK/WKK+ für Grenzbezirke die Grenztruppen ( KG der AK, VPB des MDI).
Die Kräfte der Kampfgruppen der Arbeiterklasse unterteilten sich dabei in Kampf- und Sicherungskräfte und die oberste Verantwortung für die TV trug im Bezirk/ Kreis immer die BEL/ KEL, die VPB vorwiegend zur Inneren Sicherheit. Die Sicherungskräfte der KG zur Sicherung der Objekte der Kategorie I und II ( ganz grob vereinfacht >>> Für die Landesverteidigung wichtige staatliche = Kat. I und für LV wichtige Einrichtung der Wirtschaft = Kat. II)
KG d. AK
http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=20850 dann brauche ich nicht so weit ausholen
Territoriale Verteidigung
http://www.nva-forum.de/nva-board/index....=0entry474546
Den BEL/ KEL unterstanden auch die Kreis- und Bezirkskräfte
Im Anhang der Auszug aus dem selben Bericht und Quelle wie vorhergehender.


Oberirdisch richtig. Eingelagertes Material richtig. Baubetreuung BdVP Erfurt allerdings falsch. Da Objekt durch Versorgungsdienste (RD) des Innenministeriums betreut und versorgt wurde. Dienstelle war in die Versorgungsbasis Südwest Leubingen integriert und dort auch geführt.
Die Objektsicherung erfolgte ebenfalls durch eigene Krafte, nicht durch die Bereitschaftskräfte der BdVP Erfurt.
Beste Grüsse.

#16 Gast
Zitat
Baubetreuung BdVP Erfurt allerdings falsch. Da Objekt durch Versorgungsdienste (RD) des Innenministeriums betreut und versorgt wurde.
Das mit der Baubetreuung durch den Baustab der BdVP kann ich aus eigenem Erleben sagen. Mein alter Herr war für solche unter der Polizei stehenden Projekte verantwortlich. Dabei ging es allerdings nur den "Rohbau". Die anschließende Einrichtung war nicht mehr sein Aufgabenbereich.
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