Büchertipps (allgemeine Themen)

27.03.2013 18:15
avatar  0bstihj
#1
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Schwarzes Eis von Sergej Lochthofen kann ich wärmstens empfehlen. Ein spannender Erinnerungsroman an seinen Vater
der viele Jahre Jahre seines Lebens als Wolgadeutschen in sowjetischen Straflagern verbrachte. Die Rückkehr in die DDR
stellte sich langsam aber sicher als ein weiterer Schicksalsschlag heraus.

Das Buch kann für 2x 1,45 Porto zum Lesen gern auf Reisen gehen.

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Denkt daran, ein Lächeln kostet nichts, kann dafür aber umsomehr geben!

Bilder soweit nicht andere Ownerangabe erfolgt, sind aus meiner Kamera und damit mein Eigentum.
Eigene Bilder die ich hier im Forum eingestellt habe, gelten als frei und können weitergenutzt werden,
diese Freigabe gilt nicht für kommerzielle Zwecke!

Artikel scanne ich lieber ein und lade diese über ein Bildbearbeitungstool hoch. Eingestellte Links zu versch. Artikeln
sind nach einiger Zeit nicht mehr Verfügbar und so mancher Beitrag wird damit sinnfrei. Diese kleine Mühe für Nachhaltigkeit nehme ich dann gern auf mich.

Gleichzeitig biete ich an die Bücher gegen Erstattung der Portokosten 2 x 2,55 € (Großbrief bis 1Kg)auszuleihen. Bei den heutigen Preisen muss man ja nicht
jedes Buch kaufen um es zu lesen. Wer also den Wunsch hat eines der Bücher zu lesen, kann sich gern per e-Mail melden.

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27.03.2013 18:26
avatar  2S1 ( gelöscht )
#2
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2S1 ( gelöscht )

Im Moment lese ich darin, wer möchte gerne.
Ja, was soll ich sagen.
Der Mann Lochthofen hat den Sozialismus 20 Jahre in Workuta ertragen, insges. war er 30 Jahre in der Sowjetunion.
Er kam vom Regen in die Traufe, als er in die DDR wechselte. Wobei Freunde sagten, er solle in der UdSSR bleiben.
Er hatte alles, war frei, konnte Reisen und hatte ein Ferienhaus auf der Krim. Verdiente im Norden gutes Geld und das
"Schwarze Eis" taute langsam.

Nachtrag: Tut mir leid. Durch diesen Roman (Lebensroman) über die Zustände in der SU und in der damaligen DDR
glaub ich nicht mehr an Sozialismus oder sowas ähnlichem.

[ Editiert von 2S1 am 28.03.13 15:39 ]


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05.04.2013 21:51
avatar  0bstihj
#3
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Schwarzes Eis ist wieder zurück, es wartet auf neue Leser! Siehe Eingangsthread!

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04.05.2013 16:14
#4
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Ein Pressemensch mit Leib und Seele in der Mühle der Medien- Sergej Lochthofen oder wie werde unliebsame Mitarbeiter raugeschmissen

Lochthofen kam als Sohn des deutschen Kommunisten Lorenz Lochthofen und einer russischen Mutter in Workuta (Sowjetunion) zur Welt. Lochthofens Vater stammte aus Dortmund und war 1930 in die Sowjetunion gekommen, um dort als Bergwerksschlosser in einem Schacht am Donbass, einem großen Steinkohlegebiet in der Ukraine, zu arbeiten. Bald darauf begann er ein Studium des Journalismus in Moskau und der politischen Ökonomie in Engels, um schließlich als Redakteur bei der deutschsprachigen Zeitung Nachrichten zu arbeiten. 1938 wurde er Opfer der Stalinschen Säuberungen und zu fünf Jahren Zwangsarbeit im Arbeitslager Workuta verurteilt - und neun Jahre festgehalten wurde. Nach Entlassung aus dem Gulag 1947 lebte er als Verbannter weiterhin in Workuta. Nachdem Lorenz Lochthofen 1956 von einem Gericht in Saratow rehabilitiert worden war, konnte er mit seiner Frau, dem 1947 geborenen Sohn Pawel und dem 1953 geborenen Sohn Sergej 1958 in die DDR ausreisen, wo er auf dem VI. Parteitag der SED 1963 ins Zentralkomitee berufen wurde.

Sergej Lochthofen besuchte als sowjetischer Staatsbürger eine sowjetische Schule in der DDR. Anschließend nahm er auf der Krim ein Kunststudium auf, kehrte jedoch nach zwei Semestern in die DDR zurück, um dem sowjetischen Wehrdienst zu entgehen.

Von 1971 bis 1973 volontierte er bei der SED-Bezirkszeitung für den Bezirk Erfurt, Das Volk, und studierte anschließend bis 1977 an der Sektion Journalistik der Leipziger Karl-Marx-Universität. Danach war er bis zur Wende als Nachrichtenredakteur bei Das Volk tätig. 1990 wurde er von der Belegschaft zum Chefredakteur dieses einstigen Parteiorgans gewählt, das in Thüringer Allgemeine umbenannt wurde.

Zur gleichen Zeit wurde die ‚Thüringer Allgemeine‘ Mitarbeiter-Beteiligungs-GmbH mit einem Kapital von 25.000 DDR-Mark gegründet. Noch heute gehört die Zeitung zu einem Teil dieser GmbH. Ein Gesellschafter und Miteigentümer der mittlerweile zur WAZ-Mediengruppe und deren Zeitungsgruppe Thüringen gehörenden Firma war von Beginn an Sergej Lochthofen. Er war auch der einzige Ostdeutsche, der als Chefredakteur einer regional bedeutenden Zeitungsgruppe tätig war. Dies verdankte er unter anderem seiner Medienpräsenz; so war er häufig zu Gast in der Fernsehsendung Presseclub, wo er sich als „Stimme des Ostens“ einen Namen machte.

Am 26. November 2009 wurde von der WAZ-Leitung bekanntgegeben, dass Lochthofen im Zuge der Umgestaltung der WAZ-Zeitungsgruppe in Thüringen zum 1. Januar 2010 als Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen abgelöst und mit ihm seine Ehefrau, Antje-Maria Lochthofen, ihres Postens als stellvertretende Chefredakteurin enthoben wird. Zum neuen Chefredakteur wurde Paul-Josef Raue bestellt. Zuvor gab es verschiedene Vorstellungen zwischen der WAZ-Leitung und Lochthofen über Veränderungen bei der TA, die WAZ plante nach einem größeren Stellenabbau in NRW zur Einsparung auch bei den Medien in Ostdeutschland einen zentralen Newsdesk, als dessen Gegner Lochthofen galt.[1]

Gegen diese Entscheidungen gab es zahlreiche Proteste von Lesern und Mitarbeitern wie auch von Verbänden wie dem Deutschen Journalistenverband oder der Industrie- und Handelskammer Erfurt.

Sergej Lochthofen nannte die Entlassung seiner Frau „Sippenhaft“ und verglich diese mit Methoden bei den Nazis und unter Stalin.[2] Aufgrund dieser von der Konzernleitung als „verlagsschädigend“ bezeichneten Äußerungen wurde er bereits vorzeitig am 1. Dezember 2009 abgelöst.[3]


(Auszug aus Wikipedia)



FuAB-21/NB-4/AB-4/MSR-24/OHS S08/Rentner

Jedes Ding hat drei Seiten: mein, deine und die der Tatsachen.


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21.09.2015 09:26 (zuletzt bearbeitet: 21.09.2015 09:27)
#5
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@Oldi: Da wir uns zum 19. Stammtisch kurz über den berühmten 1Megabit Speicherchip von Honecker unterhalten hatten, möchte ich hier meine Buchempfehlung nochmal wiederholen.

Titel: Die Industriespionage der DDR: Die wissenschaftlich-technische Aufklärung der HVA
Verlag: edition ost, Das Neue Berlin Verlagsgesellschaft mbH
Auflage: 2. korr. (2009)
ISBN: 978-3360010995
Im Verlag selbst ist das Buch von 2008 nicht mehr zu finden.
Amazon bietet die 1. Auflage 2008 (?) noch an.
http://www.amazon.de/Die-Industriespiona...g/dp/336001099X

Ich hatte 2010 für die 2. Auflage 14,90 EUR bezahlt, das nur als Orientierung für den wahren Buchpreis.
Nicht selten haben ähnliche Bücher schnell 3stellige Preise, wenn sie fast vergriffen sind.

Ab Seite 111 erfährt man einiges interessantes zu den ersten 3 funktionsfähigen Mustern des Chips von 1988 und wer die bekommen hat.
Ab Seite 114 geht es um den Chip für Honecker und welchen Ärger es damit gab.

Boofinger

NVA * GWD 88-90 * 3. Raketenbrigade

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25.09.2015 15:50
#6
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@Boofinger,
ja ich muß mich nach der Lektüre korrigieren. Du hattest Recht mit deiner Aussage. Allerdings wurden wir über den Plasteklumpen wahrscheinlich aus gutem Grund unterrichtet. Siehe Seite 114 im besagten Buch.
Übrigens Danke für den Buchtip, habe es gerade erstanden. 2.korr.Auflage 2009
oldi



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22.08.2016 20:56
avatar  0bstihj
#7
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Bruno Mahlow, Wir stehen in der Geschichte und damit in der Verantwortung.

Das Buch habe ich gerade gelesen, mit dem Autor, kenne ihn schon eine Weile,
habe ich mich gerade kürzlich in Berlin getroffen.

Bruno Mahlow, ich würde in zu den "Altkommunisten" einordnen, ein Mann der
heute noch seine Ideale hat und diese auch vertritt. Ein Mensch mit einem
riesigen Fundus an Wissen. Kenner der Chinesischen und Sowjet bis Russland
Geschichte aus eigenem erleben. Eben ein sehr interessanter Mann, auch wenn
ich seine Ansichten, Theorien und Darstellungen nicht immer mit ihm teilen kann.

Dennoch habe ich große Achtung und Anerkennung für einen solchen Lebensweg.
Das Buch spiegelt sein Bewegtes Leben genial ohne im Vordergrund zu stehen wieder.


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22.08.2016 21:04
avatar  0bstihj
#8
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Auch hier gilt, wer es lesen möchte, gern!
Kann es auch zum TST am 17.09. mitbringen.

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