Operation "Durchbruch"

29.08.2013 23:04
#1
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Operation "Durchbruch" [AB-4 und MSR-24]

Es war bestimmt mal Zeit zu sehen wie verschiedene Einheiten zusammenarbeiten könnten. Ein Lehrvorführung des Zusammenwirkens wäre dabei bestimmt hilfreich. Das könnten die Gedankengänge von „höheren“ Vorgesetzten gewesen sein, und das Ganze bekam den Namen „Lehrvorführung Durchbruch“.
Das „Drehbuch“ war geschrieben jetzt musste es nur noch umgesetzt werden.
Ort des Geschehens: TÜP Ohrdruf (Gastspiel bei der „CA“)
Grundlegende Gefechtshandlung: Der Gegner versucht auf das Territorium vorzudringen. Das MSR verteidigt den Gefechtsabschnitt die Einheiten vom AB unterstützen das Regiment. Der Gegner wird auf sein Territorium weiter zurückgedrängt und die Aufklärungseinheiten verbleiben auf dem gewonnenen Territorium unter Rückzug der Einheiten des Regiments.
Generische Kräfte wurden nicht dargestellt.
Der „leitende“ Stab begab sich auf einen „Feldherrenhügel“ und gab den Startschuss für die erste Runde der Vorführung. Es klappte nichts. Der Regieplan wurde von den Einheiten wie befohlen nicht befolgt . Alle Kommandeure der aktiven Einheiten wurden zum „Hügel“ befohlen erhielten eine Standpauke und neue Richtlinien.
Ich wurde mit einer Funkstelle zum Kommandeur befohlen. Und die einheitliche Funkfrequenz für den neuen Durchgang bekanntgegeben.
Neue Runde Neues Glück.
Nun ging es los. Alles fuhr in der befohlenen Geschwindigkeit in die befohlene Stellung. Halt wer fuhr da über die vordere Grenzlinie „Ein SPW“, der Regimenter tobte und schrie, aber der SPW reagierte nicht. Wie sollte er auch. Die Luken waren zu, die Entfernung zu weit, also den Fritzlar zu mir. Ich rannte mit der R-107 zu Kommandeur, er riss mir die Sprechgarnitur aus der Hand und schrie mehrmals "der SPW XXX soll 10 m zurücksetzen". Keine Reaktion von der Besatzung. Ich versuchte den Kommandeur zu beruhigen und sprach: „bitte ruhiger sprechen der Begrenzer im Funkgerät schneitet die lauten Stellen heraus und man hört nur ein Rauschen“. Ich wartete auf einen Anschiss ob meiner losen Worte. Die Techniker um mich bissen sich schon auf die Lippen, da kam unser Politnik und sprach die Kommandeursanweisung mit ruhiger Stimme ins Gerät und siehe da der SPW reagierte und fuhr die paar Meter zurück.
Ich kann da nur sagen die Partei hat mich und den Sprachbegrenzer gerettet. Mir ist nicht bekannt ob im Nachhinein auch der Regimenter geschmunzelt hat. Die Lehrvorführung ist aber gelungen.



FuAB-21/NB-4/AB-4/MSR-24/OHS S08/Rentner

Jedes Ding hat drei Seiten: mein, deine und die der Tatsachen.


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07.09.2013 16:42
avatar  0bstihj
#2
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" Ich versuchte den Kommandeur zu beruhigen und sprach: „bitte ruhiger sprechen der Begrenzer im Funkgerät schneitet die lauten Stellen heraus und man hört nur ein Rauschen“. Ich wartete auf einen Anschiss ob meiner losen Worte. Die Techniker um mich bissen sich schon auf die Lippen, da kam unser Politnik und sprach die Kommandeursanweisung mit ruhiger Stimme ins Gerät und siehe da der SPW reagierte und fuhr die paar Meter zurück.
Ich kann da nur sagen die Partei hat mich und den Sprachbegrenzer gerettet. Mir ist nicht bekannt ob im Nachhinein auch der Regimenter geschmunzelt hat. Die Lehrvorführung ist aber gelungen."

Eine Geschichte aus dem wahrem Leben, mit Ruhe und Geduld kommt man halt weiter als mit Krach und Unwissenheit

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08.09.2013 11:31
avatar  b00finger ( gelöscht )
#3
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b00finger ( gelöscht )

Es gab in den damaligen Funkgeräten keine NF-Begrenzer, automatische Reglung, Clipper oder
wie immer man das technische Feature nennen will, was die Modulation in Grenzen halten soll?

Boofinger

Nachtrag: Ach ja Begrenzer war wohl doch drinn.
Aber wieso schneidet der einfach die lauten NF-Anteile weg statt sie herabzuregeln?

[ Editiert von b00finger am 08.09.13 11:33 ]


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08.09.2013 13:55
#4
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Ja Boofinger, der Begrenzer arbeitete als adaptive, intelligente Einrichtung wie obstihj ausführte.

Zitat

Eine Geschichte aus dem wahrem Leben, mit Ruhe und Geduld kommt man halt weiter als mit Krach und Unwissenheit



Es könnte aber auch ein noch nicht erforschter ideologischer Effekt gewesen sein. Der Politnik hatte ja Erfolg.

Real hatte die Besatzung einfach das „Regimenter Netz“ erst vermutlich nach dem der SPW gestanden hat eingeschalten und somit zwischen dem optischen Eindruck der Regimenters und seiner sofortigen (lauten) Ansprache in nicht gehört.

Die Regeln des Sprechfunks sollten eingehalten werden. Dh erst gegenfunkstelle ansprechen, auf Antwort warten und dann „Anschiß“ verteilen.



FuAB-21/NB-4/AB-4/MSR-24/OHS S08/Rentner

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