TÜP Klietz - Großspielplatz der Artillerie

18.08.2013 18:00
avatar  0bstihj
#1
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Klietz war ja die große Spielwiese des AR-1 aber auch viele weitere militärische Verbände habe hier ihre Gefechtsübungen mit scharfen Schuss abgehalten.
Viele Geschichten gäbe es zu erzählen, einige werde ich auch demnächst pöa pö beitragen. Meine Klietzzeit war ja sehr begrenzt 5/81-10/82 aber in dieser
Zeit war ich mehrmals auf dem TÜP. Hier im Forum gibt es aber Kameraden die einen wesentlich größeren Einblick zum TÜP haben und die auch um ein viel-
faches mir gegenüber dort waren. Das letzte mal war ich vor zwei Jahren auf einer Urlaubsdurchfahrt dort. Die Natur hat sich fast alles zurückgeholt an
Terrain, man erkennt oft nicht mehr die alten Gegebenheiten. Der Kieferwald holt sich alles "geraubte" zurück.

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Denkt daran, ein Lächeln kostet nichts, kann dafür aber umsomehr geben!

Bilder soweit nicht andere Ownerangabe erfolgt, sind aus meiner Kamera und damit mein Eigentum.
Eigene Bilder die ich hier im Forum eingestellt habe, gelten als frei und können weitergenutzt werden,
diese Freigabe gilt nicht für kommerzielle Zwecke!

Artikel scanne ich lieber ein und lade diese über ein Bildbearbeitungstool hoch. Eingestellte Links zu versch. Artikeln
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30.10.2013 20:36
avatar  2S1 ( gelöscht )
#2
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2S1 ( gelöscht )

Na ja, Klietz war nicht nur Großspielplatz der Artillerie. Hier hat eigentlich alles, was Rang und Namen in der NVA hatte trainiert und mit scharfem Schuß geübt.
Klietz war nicht nur Endplatz, sondern auch Durchgangsplatz für größere Übungen, ab Division aufwärts.
In einigen Beiträgen möchte ich mal, aus der Erinnerung, einiges beschreiben was sich so und wo auf dem Platz abgespielt hat.
Ein Bild, welches den Platz und die markanten Punkte diese Platzes beschreibt.
Die Handlungen auf dem Platz konnten sowohl von Ost nach West geführt werden, als auch in umgekehrter Folge.


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30.10.2013 20:43
avatar  0bstihj
#3
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Mitglied

@2S1, auf die Berichte freue ich mich schon, vielleicht kann ich ja einen Bruchteil erkennen, ein paarmal waren wir ja gemeinsam da.

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30.10.2013 20:44
avatar  2S1 ( gelöscht )
#4
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2S1 ( gelöscht )

Das nächste Bild zeigt den Havelbereich, hier erfolgte der Übergang über die Havel, aus Richtung Heidekrug kommend, im Raum Pionier- und Sprengplatz wurden dann Feuerstellungen bezogen.

Auch wurde dieser Raum gerne zur Unterbringung der Truppen genutzt, sowohl in den Waldwegen als auch in Zeltlagern auf den freien Flächen.
Übrigend, hier wurden auch Szenen des Films "Offiziere" gedreht.
Die Feuerstellungen befanden auf den freien Flächen, die mittig im Bild verlaufend, rechts und links der Wege lagen.
Ein Teil meiner Abteilung nach Überwindung der Havel und beim Beziehen eines Raumes im genannten Bereich.

Der mittlere Weg führt direkt in den Raum Ebelgünde, besser gesagt, alle drei Wege führen dahin.
Die Mitte war aber die Rennbahn des Sieges der Artillerie.

[ Editiert von 2S1 am 30.10.13 21:47 ]


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30.10.2013 21:18
avatar  2S1 ( gelöscht )
#5
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2S1 ( gelöscht )

Um nahtlos anzuschließen, der Raum Ebelgünde.
Hier sollte man etwas länger verweilen und auch stille Andacht an die Menschen halten, die diesen Platz, also ihre Heimat, für den Truppenübungsplatz der NVA räumen mussten.
Ebelgünde war mal ein Dorf, mit zwanzig Einwohner und einen Friedhof, ein Trafohaus gehörte dazu. Ich habe dieses Dorf noch kennen gelernt, kenne die Felder und auch die
Gärten dieser Menschen noch. In den sechsziger Jahren umfuhren wir das Dorf immer, nur selten wurde dort eine Feuerstellung bezogen, meist erfolgte eine kurze Untergringung.
Der Friedhof war absolute Tabu-Zone für uns.
Hier müsste @obstihj noch Erinnerungen haben. Hier stand die Großkampfbatterie entfaltet, 18 Rohre, Mitte des Bildes das rechteckige Wäldchen.
Man war da Leben in der Hütte, da begriff man was Artillerie war und ist. Dreck, Staub, laute Stimmen, aber auch Lachen und Scherze machen.

Zitat
Am Freitag, dem 10. November 2006, findet um 10.00 Uhr die feierliche Übergabe des Gedenksteines in Ebelgünde statt. Der Gedenkstein erinnert an die ehemalige Ortschaft der Gemarkung Rathenow, welche jetzt zum Gebiet des Bundeswehrübungsplatzes gehört. Auf Grund der Besonderheiten des Ortes (Truppenübungsplatz), wird es einen gemeinsamen Treffpunkt und eine gemeinsame Hin- und Rückfahrt geben. Die Bundeswehr stellt einen Bus zur Verfügung.


Es gibt im Net nicht mehr viel zu Ebelgünde.

Zitat
"Ovelgünne; Obelgünde, Ebelgünne; Ebelgünde wurde als ein adliges Schäfervorwerk vermutlich um 1700 durch die Familie von Treskow gegründet denn im Steuerprofessionsprotokoll für Steckelsdorf von 1683 ist Ebelgünde nicht enthalten. Aus den Lehnsakten der Familie von Treskow über verschiedene Güter im Herzogtum Magdeburg, 1684-1723, wird im Jahre 1711 "Stück Gutes, die Ebelgünde genand"


In den 1970zigern Jahren verschwand der Ort endgültig von der Landkarte. Seine Bewohner wurden nach Rathenow umgesiedlt.

geht weiter, immer in Richtung Westen


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31.10.2013 20:04
avatar  2S1 ( gelöscht )
#6
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2S1 ( gelöscht )

Geht weiter, immer in Richtung Westen.
Der nächste Bereich in einer kurzen Betrachtung ist der Abschnitt, Raum Briefkasten.
Hier überquerten die Kampfmagistralen die Straße Steckelsdorf - Schollene. Ein Abschnitt
der bei Übungen schon mal gesperrt werden konnte.

Der Kartenausschnitt zeigt den Bereich Briefkasten bis unmittelbar Honecker Höhe.
Rechts unten ist der Trittsee und das Alte Lager zu erkennen, hier wurden auch Feuerstellungen bezogen bzw.
Truppen untergebracht. Der Trittsee war ein Element von Übungen von Spez.Kräften, wie Aufklärer, die mit
ihrer Technik diesen überwinden und Ziele am westlichen Ufer bekämpfen mussten. Als Angel- und Badeteich
habe ich diesen See auch schon benutzt. Trittsee, Steckelsdorfer Dreieck und Altes Lager waren die
Dreieinigkeit die Jeder kennen sollte.
Im Abschnitt Briefkasten wurden B-Stellen bezogen, die Panzer entfalteten hier zur Linie, während die
Mot.Schützen schon in ihren Abschnnitt, Höhe von Nord nach Süd verlaufender Weg, bezogen hatten.
Der erste Graben des Gegners befand sich dann Honecker-Höhe.
Am Briefkasten befand sich auch die Festung Winterstein, ein fester Punkt mit Tribüne und Innenräume.
Bis Höhe Regiment weniger geeignet, bei Kdo.-Stabsübungen wurde der schon mal bezogen, besonders wenn auch
ein General oder mehrere nicht Härte zeigen wollten. Als Richtungszeiger für den Platz galt ab hier, der Neutrale Weg.

[ Editiert von 2S1 am 31.10.13 20:32 ]


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31.10.2013 20:31
avatar  2S1 ( gelöscht )
#7
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2S1 ( gelöscht )

Go West, immer weiter führt uns die fiktive Reise auf den Platz.
Wir erreichen den Abschnitt Honecker Höhe - Kurgan (Kurgan, diese Bezeichnung muss wohl nicht
weiter erläutert werden).

HH (Honecker Höhe), dieses helle Spinnennetz in der oberen Hälfte des Bildes.
Kurgan, erkennbar der Neutrale Weg, fast am linken Rand der Hügel, gut zu erkennen.
Der berühmte Eichenweg verläuft hier vor der HH, da stehen oder standen tatsächlich Eichen.
Am rechten Rand des Platzes, oberes Drittel im Bild, heller Fleck, Höhe 66,0.
Um diese Höhe wurde immer ein erbitterter Streit geführt. Besetz als Vorposten durch eigene Truppen,
meisten Aufklärer, wurden diese angeschossen, zwangen den Gegner durch ihr Feuer und das Feuer der
GW-Artillerie zur Entfaltung. Damit war dann das Signal für fast alle Waffen des Regiments gegeben
den Kampf zu führen. Die Artillerie konnte hier ihr Können mittels Sperrfeuer, ZF und auch bewegliche Ziele beweisen.
Auch die Panzer und Mot.Schützen kamen nicht zu kurz. Hubschrauber griffen auch schon mal ein, je nach Höhe der Übung.
Also, wie sagt man, hier war die Hauptkampflinie. Diese war hier fast immer, auch bei Honecker-Übungen,
Haupttribüne mit allen Schnickschnack befand sich hier.
Ich war neu im Regiment, das Regiment handelte als Darsteller für eine größere LV, Befehlshaber das Kdo. LaSK.
Es klappte alles, bis auf eine Sache. Reale gegnerische Panzer (T34) griffen an, selbstfahrend, wie auch immer,
die Waffen im Verbund brachten fast alle zum Stehen, Verluste waren schon erheblich. Bis auf einen Panzer, dieser
wagte es bis zum Eichenweg durchzubrechen, dabei den Hochsitz vom Komandanten des Platzes zu zerstören und blieb
an einer deutschen Eiche stehen. Mangels Sprit, die Ration war verbraucht. Eine deutsche Eiche stoppt russischen Panzer.
Das Entsetzen der Leitenden war groß, "Na Regimentskommandeur so tun sie doch was, machen sie was, nur was?"
Die Herren auf der Tribüne feixten und lachten sich eins, ein Spaß, mehr nicht.

Es geht weiter auf unserer Reise.

[ Editiert von 2S1 am 31.10.13 20:33 ]

[ Editiert von 2S1 am 02.11.13 22:21 ]


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02.11.2013 22:30
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#8
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2S1 ( gelöscht )

Die Reise ist noch nicht beendet.
Der nächste markante Punkt dieses Platzes ist der Raum um Stahl III.

Hier waren eigentlich fast immer alle Handlungen beendet, hier befand sich auch ein weiteres Zielgebiet.
Die schlimmste Einlage die hier kommen konnte war der Atomschlag, Vollschutz, das Sammeln der Kräfte und ab in den
Raum der Entgiftung/Entaktivierung, meist auf Höhe Feldflugplatz (siehe Bild im Beitrag #2).
Danach wurden dann Räume bezogen und sich auf die Bahnverladung Schönhauser Damm vorbereitet.
Erinnerungen, ja die gibt es, nach einer Regimentsübung verlegte das Regiment in den Raum Hämerten/Arnim, musste also über die Elbe.
War nichts Besonderes mehr, die Übung war im wesentlichen beendet. Während des Marsches erhielt ich einen Funkspruch, der darin bestand einen Waldbrand zu löschen.
Was war passiert, die sowjetische besatzung pflegte in urbaner Art ihren Feldflugplatz, das hohe trockene Gras wurde einfach angezündet und brannte dann ab.
Nur diesmal entwickelte sich ein derartig großer Brand, der umliegende Bäume erfasste und sich rasant ausbreitete.
Es war nicht angenehm unter den Bäumen zu laufen, zu schippen, Brandnester auszuklopfen und darüber fraß sich das Feuer springend von Baum zu Baum fort.
Die Häupter unser "Lieben" zählten wir nach Beendigung dreimal mit Stammrolle und jeden wollte ich sehen. Persönlich.
Keiner kam zu Schaden und alle waren da. Für die nächsten Tage bezogen wir außerhalb des Waldes (im Bild mittig) an der sichtbaren Wegekreuzung ein Feldlager.
Nach drei Tagen war die Sache beendet und ich konnte Vollzug melden.

[ Editiert von 2S1 am 02.11.13 22:34 ]

[ Editiert von 2S1 am 04.11.13 11:59 ]


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04.11.2013 11:56
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#9
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2S1 ( gelöscht )



Hier haben wir das Ende unserer Reise üben den Klietzer Platz (Acker) wie auch immer erreicht.
Nicht immer war hier auch Ende einer Übung, vielfach wurde hier im Raum zum direkten Richten
übergegangen. Schußbahn dieser schmale Streifen im Nordwesten des Bildes. Mehrmals erlebt und
mitgemacht. Auch mehrmals erlebt und mitgemacht, dass der "Kampf" hier begann und sich dann bis
Höhe Stahl III fortsetzte. Etwas ungewohnt, man war es eigentlich immer gewöhnt von der anderen Seite
zu beginnen.


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28.01.2015 13:33
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#10
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rabenvater ( gelöscht )

Wenn ich so an Klietz zurückdenke: ich glaube ich habe mehr als ein Jahr auf dem Platz zugebracht.
Zunächst waren es die eigenen Übungen - 1. DHJ eine Übung, 2. DHJ zwei Übungen, 3. DHJ eine Übung - das Ganze mindestenz doppelt, denn jeder BO durfte in den anderen Staffeln Feuerschiedsrichter spielen.
Dann hatte ich immer noch zwei mal im Jahr das Vergnügen mit der K-52 zum Austauschkaliberschießen im Januar und im Sommer rauszufahren - als BO oder als Feuerschiedsrichter.
Das war das jährliche Standardprogramm. Dann kamen noch die großen Sachen: der Film Aufklärungs- und Feuerkomplex und Lehrvorführungen z.B. neue Feuerarten der Artillerie - das war immer ein Monat im "Naherholungsgebiet Klietz" oder auch alle zwei Jahre die Absperrung für das Raketenschießen.
Ab und an hat man uns auch verborgt an Regimentsübungen anderer Regimenter und ein oder zwei Mal war ich auch draußen als "Partisan" sprich aktive Gegenerdarstellung - manche erinnern sich an die dicken weißen Streifen längs über die Fahrzeuge.
Meinen ersten Besuch hatte ich als OS mit einer Batterie 3. DHJ und ich hab noch die Worte von Apollos Stabschef im Ohr - "Fahr mal mit den Wummen zum Briefkasten - ach so Du Glatter weißt ja nicht wo das ist - frag mal einen von Deinen EK's, die wissen wo das ist."
Es war nach, ich hatte keinen Plan wo ich war, als Glatter saß ich hinten auf dem Uri und irgendwann ging die Sonne in einer Feuerstellung rechts vor dem Briefkasten auf. Nur Sand, ein paar einzelne Büsche und das war's. Kulturschock.
Irgendwann mit den Jahren war ich dann soweit, dass ich fast jeden Weg kannte, angefangen von der Havel bis hoch in die Nordlage - da halfen zur Orientierung nur noch die Jagensteine.


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28.01.2015 13:56
avatar  bronski ( gelöscht )
#11
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bronski ( gelöscht )

" ich hab noch die Worte von Apollos Stabschef im Ohr - "Fahr mal mit den Wummen zum Briefkasten - ach so Du Glatter weißt ja nicht wo das ist - frag mal einen von Deinen EK's, die wissen wo das ist."

das war bestimmt mein Nachfolger Hptm Sch.....ow


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28.01.2015 14:21
avatar  rabenvater ( gelöscht )
#12
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rabenvater ( gelöscht )

genau der war's
war ne harte Zeit für einen "Offiziershochschüler" wie mich unter der strahlenden Sonne von Apollo.


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28.01.2015 14:33
avatar  bronski ( gelöscht )
#13
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bronski ( gelöscht )

Zitat von rabenvater im Beitrag #12
genau der war's
war ne harte Zeit für einen "Offiziershochschüler" wie mich unter der strahlenden Sonne von Apollo.



und hats geschadet? Ich habe mir eben noch mal die DVD AFK angesehen und mich bepieselt vor lachen, ich kannte sie alle, was Rang und Namen hatte, angefangen vom angeblichen Aufklärer der D. Hptm Neum....., dann Major Heller, der K-DAG, nebenbei, mit dem war ich in DD, dann EBS BRB, und den Aufkl/Pilot Hptm ....... komme nicht mehr auf den Namen.


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28.01.2015 18:42
avatar  rabenvater ( gelöscht )
#14
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rabenvater ( gelöscht )

Nee, geschadet hat es nicht.
Die ersten Jahre waren verdammt hart. Spaßiger Weise war ich die ersten vier Jahre auch noch im Bullenkloster.
Apollo war inzwischen Ausbilder. Zu Beginn gab es - nicht nur von ihm - eine Klinke nach der anderen, bis ich es endlich gefressen hatte - einschließlich ner Schippe Dreck.
In seinen Augen war ich der Partisan - Alles was nicht 100% 'ig nach Vorschrift war, das wurde zu mir delegiert.
Und nachdem Feuerbulle weg war, wurde ich von Apollo protegiert und durfte so manche Kuh vom Eis holen.
Eine Storry fällt mir da ein:
Ich war bereits Stabsoffzier in der SFL Abteilung, und wir scheuchten gerade die Batterien über die Sturmbahn. Ein UAZ hielt, "Hauptmann Randau, Sie sollen sofort zu OSL F... kommen." Rein in den UAZ, meldete mich dann bei ihm im Dienstzimmer. "Randau, wie kann das sein, die 85' er ist draußen und du bist nicht dabei? Packen! In ner halben Stunde bringt Dich mein Fahrer nach Klietz,"
ATK Schießen, Munitionsverbrauch zwei Tatra Sattelzüge mit drei Rohren.
Irgendwann nachts höre ich vom BO Stand "lassen Se die Feuerstaffel antreten!" "Feuerstaffel Achtung! Zu mir - im Laufschritt!"
Also hinter zum BO-Stand. Gab es einen UE-Schuß?. Eigentlich nicht.
Apollo war da. "Feuerstaffel Stillgestanden! Ich belobige Hauptmann Randau mit einer Geldprämie! Wegtreten!" und er drückt mir 200 Mark in die Hand.
Übrigens - drei Tage nachdem Ich nach Klietz "verlegt" wurde, kam meine Frau ins Regiment, weshalb ich nicht nach Hause käme. "Ihr Mann ist in Klietz. Hat ihnen das keiner gesagt?"


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